TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Szene » Beuchat Green Diving – ein Umweltprojekt am Bodensee
Sea Explorers

Rubrik: Szene, Umwelt

Beuchat Green Diving – ein Umweltprojekt am Bodensee

Dienstag, 16. Februar 2010, 08:07

Beuchat Green Diving: eine Aktion für einen sauberen Bodensee

Beuchat Green Diving ist ein Umweltprojekt, das von Beuchat Deutschland, dem BMW-Autohaus Unterberger in Lindau und dem Beuchat-Diving-Center „Tauchakademie Bodensee" in Kressbronn ins Leben gerufen wurde

Der Startschuss für das Projekt fällt am 15. Mai 2010 mit einer Seesäuberungsaktion. Ausgangspunkt der Aktion wird die Tauchakademie Bodensee im Ferien- und Freizeitpark Gohren sein, deren Tauchbasis sich direkt am Ufer des Bodensees befindet.

Der Bodensee ist bekannt für seine gute bis sehr gute Wasserqualität und einer Vielzahl an attraktiven Tauchplätzen – viele Taucher schätzen das reizvolle und zugleich anspruchsvolle Tauchrevier. Der See zählt aber nicht nur zu den attraktivsten Tauchgebieten, sondern versorgt auch rund vier Millionen Einwohner Baden-Württembergs mit Trinkwasser und macht ihn damit zum bedeutendsten Trinkwasserreservoir Europas.

Um die Attraktivität des Tauchgebiets und die gute Wasserqualität weiterhin aufrecht zu erhalten, hat die Tauchakademie Bodensee bereits einige Umwelttage veranstaltet, mit dem Ziel, den Umweltschutz im maritimen Bereich zu fördern. „Gerade die Taucher sollten auch den Umweltschutzgedanken im Hinterkopf behalten, denn nur in einer intakten und gesunden Unterwasserwelt macht das Tauchen richtig Freude", so Thierry Lucas, Geschäftsführer von Beuchat Deutschland. Die Realität sieht leider oft anders aus. Jedes Jahr werden immer wieder Unmengen von Müll im See entsorgt. Das bekommen nicht nur die zahlreichen Badegäste und Taucher zu spüren, sondern schadet auf Dauer auch dem biologischen und ökologischen Gleichgewicht.

„Von Fährrädern über Waschmaschinen bis hin zu Einkaufswägen und Schiffsschrauben haben wir schon so allerhand aus dem See gezogen", beklagt auch Nikolaus Epple, Tauchlehrer und Geschäftsführer der Tauchakademie Bodensee. Mit Beuchat Green Diving soll ein Zeichen gesetzt werden für ein besseres Miteinander mit Natur und Umwelt und dabei der Gemeinschaftssinn gefördert und gestärkt werden.

Da ein solches Projekt wie Beuchat Green Diving natürlich nicht alleine bewerkstelligt werden kann, sind alle Tauchbegeisterten dazu aufgerufen, sich an der groß angelegten Aktion zu beteiligen. Gesucht werden 100 Taucher, die an diesem Tag dabei helfen möchten, den Grund des Bodensees von Müll und Unrat zu befreien. Jeder der einen Tauchschein hat, kann sich für die Müllsammelaktion bewerben, die natürlich unter Anleitung und Aufsicht stattfinden wird. Unter allen Teilnehmern werden zudem drei attraktive Preise verlost. Interessierte werden die Möglichkeit haben, sich vor Ort über die Produktpalette von Beuchat in Form eines „Showrooms" zu informieren und die neuen Vollgesichtsmasken von Ocean Reef zu testen.

Im Internet unter kann die Anmeldung direkt bei der Tauchakademie Bodensee vorgenommen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Ausrüstung zu leihen. Dies sollte allerdings rechtzeitig bei der Anmeldung angegeben werden.

Das Umweltprojekt soll künftig noch weiter ausgedehnt werden. In Planung ist eine Umweltkonferenz rund um den Bodensee, bei der auch Wirtschaft und Politik mit einbezogen werden.

Schlagwörter: ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Japan darf weiter mit bedrohten Walen handeln

Montag, 4. Dezember 2017, 09:46

Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) hat am 27. November 2017 die Gelegenheit versäumt, Japans massivem Inlandshandel mit Seiwalfleisch ein Ende zu bereiten. Stattdessen hat der Ausschuss eine Entscheidung darüber bis Ende 2018 verschoben Seit 2002 hat die japanische Walfangflotte im Nordpazifik über 1.400 Seiwale gefangen. Die Wale, die auf der Roten Liste als stark gefährdet gelistet sind, werden nach der Tötung direkt auf dem Fabrikschiff zerlegt und alle...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.