TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Umwelt » Eine Drohne für den Delphinschutz in Südamerika

Rubrik: Umwelt

Eine Drohne für den Delphinschutz in Südamerika

Donnerstag, 11. Februar 2016, 07:46

Die Artenschutzorganisation Yaqu Pacha blickt auf eine erfolgreiche Ausstellung auf der „boot" in Düsseldorf zurück. Bereits zum 13. Mal informierte das Team aus ehrenamtlichen Unterstützern zahlreiche Besucher über die Aktivitäten zum Schutz von Meeressäugetieren in Südamerika

Yaqu Pacha auf der "boot"

Yaqu Pacha informierte auf der „boot" über Mikroplastik

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Bekämpfung von Mikroplastik. Diese kleinen Partikel lassen sie sich in vielen Kosmetikprodukten finden. Sie sind fast unsichtbar und werden von Kläranlagen nicht gefiltert. Yaqu Pacha erklärte, wo Mikroplastik in unserem Alltag vorkommt, welche Gefahr von ihr ausgeht und wie sie ins Meer gelangt. Aufgezeigt wurde auch was jeder Einzelne tun kann um Mikroplastik zu vermeiden und so der Umwelt zu helfen.

Dr. Lorenzo von Fersen, 1. Vorsitzender der im Tiergarten der Stadt Nürnberg beheimateten Gesellschaft, zieht eine erfreuliche Bilanz der diesjährigen Messeteilnahme: „Die Spendenbereitschaft war groß, insgesamt kamen über 9.500 Euro zusammen.“ Investiert wird diese Summe nun in ein modernes Hilfsmittel für die Forschungsarbeit vor der Küste Brasiliens: „Um in Zukunft Verhaltensdokumentationen von Großen Tümmlern und La Plata-Delphinen per Foto oder Video zu vereinfachen und zudem eine kostengünstige Zählung von Tieren zu ermöglichen, sind die gesammelten Spendengelder für eine Forschungsdrohne bestimmt“, erläutert von Fersen.

Ermöglicht wurde die Messeteilnahme durch viele ehrenamtliche Helfer, die aus ganz Deutschland anreisten, um den Yaqu-Pacha-Stand zu betreuen. Lorenzo von Fersen dankt allen für ihren engagierten Einsatz. Infos: www.yaqupacha.org.

Schlagwörter: , , ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Japan darf weiter mit bedrohten Walen handeln

Montag, 4. Dezember 2017, 09:46

Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) hat am 27. November 2017 die Gelegenheit versäumt, Japans massivem Inlandshandel mit Seiwalfleisch ein Ende zu bereiten. Stattdessen hat der Ausschuss eine Entscheidung darüber bis Ende 2018 verschoben Seit 2002 hat die japanische Walfangflotte im Nordpazifik über 1.400 Seiwale gefangen. Die Wale, die auf der Roten Liste als stark gefährdet gelistet sind, werden nach der Tötung direkt auf dem Fabrikschiff zerlegt und alle...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.