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Rubrik: Szene, UW-Fotografie

Eine Olympus-Kamera überlebt fast ein Jahr im Meer

Mittwoch, 23. September 2009, 10:41

Kaido Haagen fand bei einem Tauchgang in Estland eine Olympus „µ 720 SW", deren Bilder nach fast einem Jahr im Meer noch ausgelesen werden konnten. Inzwischen sind Bilder und Kamera wieder (fast) heil beim ursprünglichen Besitzer gelandet

Trotz Seepocken: die Bilder der "µ 720 sw" konnten ausgelesen werden, Foto: Olympus

Trotz Seepocken: die Bilder der "µ 720 sw" konnten ausgelesen werden, Foto: Olympus

Als Kaido Haagen in der Nähe eines Schiffswracks vor Estlands Küste tauchen ging, entdeckte er eine Olympus „µ 720 SW" auf dem Grund des Ozeans. Die wasserdichte und stoßfeste Kamera war im letzen Jahr während eines Tauchgangs verloren gegangen. Es brauchte ein wenig Nachforschungen, bis der Eigentümer Toomas Eelrand gefunden war. Ihn erwartete noch eine weitere Überraschung: Trotz einer Schicht Seepocken und anderer Ablagen auf der „µ TOUGH" waren die Bilder, die er während seines Tauchgangs im vergangenen Sommer aufgenommen hatte, sicher auf der xD-Picture Card gespeichert

Als Kaido Haagen am 28. Juni 2009 in der Nähe des „Rasma"-Wracks bei der Insel Mohni tauchte, rechnete der aktive Fotograf nicht mit dem, was ihn erwartete: Eine vor einem Jahr verloren gegangene Olympus" µ 720 SW". Er veröffentlichte mehrere Mitteilungen in lokalen Tauchclub-Foren sowie auch die auf der xD-Picture Card gespeicherten Fotos. So erreichte die gute Nachricht schließlich Toomas Eelrand, den Eigentümer der Kamera.

Wie sich herausstellte, hatte Toomas Eelrand die Kamera am 10. August 2008 von seiner Tochter ausgeliehen. Er machte sich damit auf, das beliebte Tauchgebiet zu erkunden. Dabei riss die Verbindungsschlaufe und er verlor die Kamera, ohne es sofort zu bemerken. Da er nicht mehr genügend Luft hatte, war es ihm nicht möglich, lange nach der Kamera zu suchen. Aber: wasserdicht bis zu 3 m und stoßfest bis zu einer Höhe von 1,5 m trotzte die robuste „µ 720 SW" jedoch den Elementen.

„Nachdem ich die Kamera getrocknet hatte, konnte ich glücklicherweise sämtliche Bilder von der Speicherkarte laden. Alle Tasten und Abdeckungen schienen noch zu funktionieren. Es sah so aus, als ob die Kamera lediglich einen neuen Akku und eine äußerliche Auffrischung benötige", erzählte Kamerafinder Kaido Haagen. „Diese Robustheit spricht für sich. Wir sind sehr erfreut darüber, dass sich wieder einmal eine unserer ‚µ TOUGH'-Kameras unter extremen Bedingungen behaupten konnte", so Elisabeth Claußen-Hilbig, Communications Manager Public Relations, Olympus Deutschland GmbH. Infos: www.olympus.de.

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