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Rubrik: Szene

Fotoausstellung „Expedition in unerforschte Tiefen" in Kiel

Donnerstag, 10. April 2014, 14:56

Seit mehr als 15 Jahren bereist der Kieler Fotograf Solvin Zankl alle Erdteile, um die Schönheit der Natur, aber auch ihre Gefährdung zu dokumentieren. Zusammen mit dem GEO-Redakteur Lars Abromeit gab er 2013 den Bildband „Ozeane – Expedition in unerforschte Tiefen“ heraus

Mantarochen

Mantarochen, Foto: Solvin Zankl

Eine Fotoausstellung zeigt jetzt 35 der faszinierendsten Aufnahmen aus diesem Buch. Erste Station der Ausstellung ist das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Ausstellung wurde am Freitag, 4. April eröffnet.

Pinguine, die auf dem Wasser zu tanzen scheinen. Filigrane Quallen, die knapp unter der Wasseroberfläche durch einzelne Lichtstrahlung schweben. Transparente Fische mit riesigen Fangzähnen, die scheinbar aus einer anderen Welt stammen. Der Kieler Naturfotograf Solvin Zankl hat sie alle abgelichtet. Seit Jahren reist er um die Erde, sucht Inseln, Küsten und die offene See auf, um die Bewohner der Ozeane in all ihrer Pracht zu dokumentieren. Zusammen mit Texten des GEO-Redakteurs Lars Abromeit ist daraus im vergangenen Jahr der faszinierende Bildband „Ozeane“ entstanden, der seine Leser auf eine Expedition in unerforschte Tiefen entführt. Begleitend zum Bildband zeigt jetzt eine Fotoausstellung 35 atemberaubende Aufnahmen von ganz unterschiedlichen Meeresbewohnern. Sie ist seit 4. April 2014, am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Standort Ostufer, zu sehen.

Wie das Buch seine Leser, so begleitet auch die Ausstellung ihre Besucher durch die Meere der verschiedenen Klimazonen, angefangen in den tropischen Meeren, über die subtropischen und kühlen bis hin zu den polaren Meeren. Ein eigenes Kapitel ist dem größten und gleichzeitig geheimnisvollsten Lebensraum der Erde, der Tiefsee, gewidmet. Viele der Fotos sind auf wissenschaftlichen Expeditionen entstanden, die Solvin Zankl als Fotograf begleiten konnte. So hat er unter anderem an einer Fahrt des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung mit dem Forschungseisbrecher „POLARSTERN" in den Südatlantik teilgenommen, wo einige der einmaligen Fotografien von Tiefseeorganismen entstanden sind. Während einer Expedition des GEOMAR mit dem Kieler Forschungsschiff „POSEIDON" und dem Tauchboot „JAGO" vor der Norwegischen Küste hat Zankl Kaltwasserkorallenriffe vor die Linse bekommen, die für normale Taucher unzugänglich sind. „In dem Spagat zwischen Wissenschaft und Fotografie fühle ich mich zuhause“, sagt Zankl, der zunächst biologische Meereskunde in Kiel studierte, bevor er 1998 sein Hobby Fotografie zum Hauptberuf machte.

Am GEOMAR ist die Ausstellung von Freitag, 4. April, bis Freitag, 13. Juni zu sehen. Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 15:30 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr. Infos: www.geomar.de.

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