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Rubrik: Szene

Global Diving Conference

Mittwoch, 17. August 2011, 08:03

Am 12. und 13. November 2011 findet in Kiel die erste „Global Diving Conference" statt. Initiator ist der Tauchsportverband Global Underwater Explorers (GUE), Veranstaltungsort ist die Christian-Albrechts-Universität in Kiel

Global Diving Conference

Das Plakat der Global Diving Conference 2011

An zwei Tagen werden sich in der Landeshauptstadt des nördlichsten Bundeslandes Taucher, Wissenschaftler und Fachausbilder aus aller Welt einem interessierten Publikum präsentieren, um ihr Wissen zu teilen und sich bei Podiumsdiskussionen den Fragen der Teilnehmer zu stellen. Dabei werden Themen wie Umweltschutz, Tauchtechnik, neue Erkenntnisse im Bereich Tauchmedizin ebenso ihre Beachtung finden wie das Forschungstauchen, Unterwasserarchäologie und neue Konzepte für den Einsatz in der Tauchpraxis.

GUE-Präsident Jarrod Jablonski, einer der erfahrensten Höhlentaucher der Welt, eröffnet die Konferenz und wird Pierre Yves Cousteau, dem jüngsten Sohn der Forscher- und Taucherlegende Jacques Cousteau, die Gelegenheit geben, die neu gegründete Cousteau Society zum Schutz der Meere vorzustellen.

Vortäge & Themen
Der neuseeländische Tauchmediziner Dr. Simon Mitchell, weithin bekannt dafür, komplexeste Zusammenhänge verständlich vorzutragen, sein norwegischer Kollege Dr. Alf Brubback, Autor des Standardwerks „Bennet and Elliott’s Physiology and medicine of diving", sowie Dr. JP Imbert, aktiv in der Dekompressionsforschung werden in ihren Vorträgen vor allem das Thema Dekompression und die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich beleuchten.

Tauchgang für die Wissenschaft

Tauchgang für die Wissenschaft, Foto: © Uli Kunz

Prof. Dr. Martin Visbek, stellvertretender Direktor des Leipniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM Geomar), stellt das Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" vor. Während Professor Visbek die Zukunft beleuchtet wird Florian Huber, Leiter der Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie (AMLA) die Zuhörer auf Tauchgänge in die Vergangenheit mitnehmen und aktuelle Projektergebnisse vorstellen. Heiß ersehnt von den tauchenden Ostseeanrainern werden sicherlich die spannenden Geschichten und neuesten Entdeckungen des Schweden Richard Lundgren, GUE-Tauchausbilder und Wracktauchexperte, der erst jüngst vor der Küste von Gotland ein Wrack entdeckte, bei dem es sich wahrscheinlich um das Schiff des Dänenkönigs Valdemar Atterdag aus dem 14. Jahrhundert handelt.

Rahmenprogramm mit Exkursionen
Neben diesen und weiteren Referenten aus aller Welt werden Teilnehmer aus ganz Europa, aber auch aus Übersee erwartet. Zur Konferenz gehört ein breit angelegtes Rahmenprogramm, unter anderem mit geführten Exkursionen in die Wikingerstadt Haitabu, einen Besuch beim IFM Geomar, Wracktauchgänge zu Wracks direkt vor der Küste, sowie diverse Workshops zum Project Baseline bietet.

Die Veranstaltung richtet sich verbandsunanbhängig an alle Tauchsportinteressierten, unabhängig ihrer Verbände und Spezialinteressen. Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) vergibt für die Teilnahme an dieser Veranstaltung acht Fortbildungsstunden an seine Ausbilder. Infos: www.globaldivingconference.com.

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