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Rubrik: Szene

Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum

Mittwoch, 28. März 2012, 07:45

Die Ölkonzerne wollen nun auch die empfindlichen Reserven der Arktis ausbeuten. Über diese Gefahr informiert Greenpeace während der Aktionstage vom 6. bis 9. April im Ozeaneum

Eisbär

Die Klimaerwärmung in der Arktis schreitet voran. Die fatale Folge: Das Eis schmilzt immer schneller und bedroht dadurch auch die Lebensgrundlage der Eisbären, Foto: © Nick Cobbing/Greenpeace

Neben Informationen finden auch Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene statt. Eine Foto-Ausstellung zeigt die Schönheit und Bedrohung des weißen Paradieses. In den kommenden Monaten werden weitere Aktionstage zur Arktis folgen.

Das ewige Eis der Arktis schmilzt. Und das schwarze Gold lockt: Im Sommer 2012 plant Shell größere Testbohrungen vor Alaska – Heimat für Eisbären, Narwale, Polarfüchse und andere Tiere. Schwierige Umweltbedingungen wie Eis, Kälte, schwere Stürme und die extrem schlechte Infrastruktur machen es unmöglich, im Katastrophenfall einzugreifen.

Ölgefahr am Nordpol
„Konzerne wie Shell schlagen einen Vorteil aus dem abschmelzenden arktischen Meereis. Sie dringen in bisher unerreichbare Regionen vor, um noch mehr Öl zu fördern und heizen damit den Klimawandel weiter an", sagt Greenpeace-Sprecher Kai Britt. Mit seinem Ölbohrschiff „Noble Discoverer" startete der Öl-Multi im Februar 2012 in die Arktis. Greenpeace Aktivisten protestierten in Neuseeland 77 Stunden auf dem fünfzig Meter hohen Bohrturm des Schiffes gegen die Ausbeutung dieses einzigartigen Ökosystems.

Greenpeace fordert für die Arktis ein internationales Abkommen, das den Schutz und die Nutzung der Ressourcen regelt. Bei der Aktion „Stoppt Shells Zerstörung der Arktis" können Unterstützer eine Protestmail an Shell-Chef Peter Voser senden.

Aktionstage: Freitag, 6. April bis Montag, 9. April (Ostern), 10:00 bis 18:00 Uhr, Eintritt im Ozeaneums-Eintritt enthalten.

In der Kinoreihe Film & Meer zeigt das Ozeaneum in Kooperation mit dem Darsser Naturfilmfestival am Karfreitag, dem 6. April, gleich drei Filme: 14:00 Uhr „Das Geheimnis der Buckelwale", 16:00 Uhr „Pottwal Ahoi!" (jeweils mit Eintrittskarte Ozeaneum) und nach Museumsschließung um 20:00 Uhr „Giganten in Gefahr – Kampf um die Wale" inkl. Walvortrag von Greenpeace (Eintritt: 8 Euro bzw. 6 Euro Kinder, Studenten). Infos: www.ozeaneum.de.

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