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Rubrik: Szene

Lifestyle für den Delphinschutz

Mittwoch, 15. Juli 2015, 09:15

Am 11. Juli 2015 übergaben Alexa Neuhaus und Stefan Böhland, die Gründer des Lifestyle Brands Lexi&Bö, einen Scheck über 400 Euro an Dr. Lorenzo von Fersen, den 1. Vorsitzenden von Yaqu Pacha. Mit dieser Summe soll das Umweltschutz-Projekt „Großer Tümmler“ (Delphin) unterstützt werden

Scheckübergabe

Lorenzo von Fersen (links) nimmt den Scheck von Alexa Neuhaus und Stefan Böhland von Lexi&Bö entgegen

Zahlreiche Studien belegen, dass in vielen Ländern lokale Populationen der Großen Tümmler im unterschiedlichen Ausmaß bedroht sind. In den meisten Fällen geht die Gefahr von der Fischereiindustrie aus, denn Hunderte von Tieren verfangen sich in den Netzen mit tödlichen Folgen. Das Ziel des Yaqu-Pacha-Projekts ist es, zunächst wichtige biologische Parameter, wie Lebenserwartung, Populationsgröße, Verbreitung und Habitatnutzung zu erforschen. Auf der Basis dieser Ergebnisse sollen weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Am 11. März 2015 startete die Crowdfunding Kampagne des Modelables Lexi&Bö mit dem Slogan „Look good. Feel good“. Per Schwarmfinanzierung konnten nicht nur die Produktionskosten für die neue Modelinie vorfinanziert werden – die leidenschaftlichen Taucher und Produzenten der neuen Modemarke wollten mit ihrer Kollektion auch etwas Gutes tun.

„Wir wollen die Schönheit der Natur aufrechterhalten und wenn wir nicht direkt vor Ort helfen können, dann machen wir das auf einem anderen Wege. Gut aussehen mit gutem Gewissen ist unser Motto – daher gingen von jedem, bei der Crowdfunding Kampagne verkauften Lexi&Bö-T-Shirt, zwei Euro direkt an die Umweltschutzorganisation Yaqu Pacha“, kommentiert Böhland die gemeinsame Entscheidung des Produzentenduos.

„Wir freuen uns sehr, dass Lexi&Bö unsere Arbeit unterstützen. Das Geld ist für unser Projekt ‚Großer Tümmler' in Brasilien bestimmt. Dort helfen wir Forschern der Universidad Federal do Rio Grande im Süden Brasiliens bei den Untersuchungen an einer lokalen Population von Großen Tümmlern. Die Anzahl an gestrandeten Tieren hat stark zugenommen und lässt sich unter anderem auf Verletzungen durch Fischereinetze zurückführen. Wir erheben zunächst wichtige Parameter, um die Tiere zu verstehen. Erst dann können wir sie nachhaltig schützen“, so von Fersen. Infos: www.yaqupacha.org und www.lexibo.com.

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