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Rubrik: Tauchmedizin

Maritimes Symposium der Sportmedizin in Greifswald

Montag, 31. August 2009, 17:54

Unfallchirurgen der Universitätsklinik Greifswald und der Sportärztebund Mecklenburg-Vorpommern veranstalten vom 4. bis 6. September 2009 in Greifswald ein Maritimes Symposium der Sportmedizin

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp, Foto: UKG

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp, Foto: UKG

Die dreitägige Konferenz beleuchtet typische Verletzungsmuster in Wasser- und Strandsportarten vom Beachvolleyball übers Surfen bis hin zum Segeln und Tauchen. Die Fachtagung richtet sich vor allem an Fachärzte, die sich zum Sportmediziner weiterbilden und Breitensportvereine betreuen möchten.

„Mit den Begriffen Urlaubsparadies und Gesundheitsland Nummer 1 wird erfolgreich für Mecklenburg-Vorpommern geworben, das belegen neue Rekordzahlen im Tourismus. Küstenregionen und Binnengewässer mit ihren Wassersportmöglichkeiten sind dabei erfahrungsgemäß besondere Anziehungspunkte", betonte der Leiter der Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Uniklinikum, Prof. Axel Ekkernkamp. „Wassersport wird immer beliebter, aber auch immer schneller, vielfältiger und teilweise gefährlicher. Jede maritime Sportart bringt dabei ganz typische Verletzungsmuster hervor." Während das Kite-Surfen und Tauchen bei unerfahrenen Sportlern schwere bis tödliche Unfälle verursachen kann, treten beispielsweise beim Beachvolleyball eher harmlose Verletzungen wie Gelenkzerrungen auf. „Auf diese Herausforderungen müssen sich auch die Fachärzte und Sportmediziner einstellen", so Ekkernkamp.

Der Gelenkspezialist Dr. Jörn Lange vom Universitätsklinikum Greifswald und Dr. Thomas Nowotny, Vorsitzender des Sportärztebundes Mecklenburg-Vorpommern, Chirurg in Anklam und Greifswald, haben vor diesem Hintergrund ein neues Format der speziellen ärztlichen Fortbildung entwickelt. Was freizeitmäßig anmutet, ist kompensierte Lernkost: in nur drei Tagen sind 26 Stunden Theorie und Praxis zu absolvieren. Das Symposium soll vor allem genutzt werden, um sportmedizinische Besonderheiten und die häufigsten gesundheitlichen Schäden der einzelnen Disziplinen aufzuzeigen, die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten darzustellen sowie die Vorsorge und Aufklärungsarbeit in den Vereinen zu verbessern. Das vollständige Programm gibt es hier als PDF-Download. Infos: www.klinikum.uni-greifswald.de.

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