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Rubrik: Szene

Mit „Google Arts & Culture“ Naturkunde in der Virtual Reality erleben

Montag, 19. September 2016, 09:51

Gemeinsam mit über 50 renommierten naturhistorischen Einrichtungen aus der ganzen Welt wächst Google Arts & Culture um das Thema Naturkunde und Naturgeschichte. Internetnutzer können ab sofort über g.co/naturalhistory und über die „Google Arts & Culture“-App die Vielfalt und fragile Schönheit der Natur auf interaktive, dynamische und greifbare Art und Weise erkunden

Kompassqualle

Kompassqualle, Foto: © Johannes-Maria Schlorke

Partner aus 17 Ländern haben dafür hunderte interaktive Geschichten erstellt. Sie werden künftig insgesamt 300.000 Fossilien, Exponate, Fotos und Videos online mit Nutzern teilen. Dabei kommen modernste Technologien zum Einsatz. Insgesamt sieben Partner aus dem deutschsprachigen Raum bereichern das Projekt „Naturkunde“ mit über 30 digitalen Ausstellungen. Hierzu zählen das Museum für Naturkunde Berlin, das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, das Naturhistorische Museum Wien, das Deutsche Meeresmuseum, das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig, das Ozeaneum in Stralsund sowie der Verein Frogs & Friends.

Auf der Plattform lädt beispielsweise das Museums für Naturkunde Berlin dazu ein, das weltweit größte Dinosaurierskelett ‒ ein Brachiosaurus brancai – und einige ausgewählte Tiere der Biodiversitätswand dank Virtual Reality auf nie dagewesene Weise neu zu erleben: Die einmaligen Exponate erwachen durch Googles VR-Brille „Cardboard“ oder als 360-Grad-YouTube-Video zum Leben.

AnemonenfischWaxdickTaucher im Aquarium

Ein weiterer Bestandteil des Naturkunde-Projekts sind Virtual-Reality-Expeditionen, Sammlungen von 360-Grad-VR-Aufnahmen und 3-D-Bildern, die mit Hintergrundinformationen, interessanten Sehenswürdigkeiten und Fragen angereichert sind. Diese ermöglichen insbesondere Lehrerinnen und Lehrern, ihre Schülerinnen und Schüler auf virtuelle Erkundungstouren in Museen, in die Unterwasserwelt oder in das Weltall mitzunehmen. In diesem Rahmen präsentiert das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt beispielsweise eine Reise in die Naturgeschichte. Darüber hinaus stellt das Museum mit Hilfe von Googles Gigapixel-Technologie eine 48 Millionen Jahre alte fossilisierte Boa in extrem hoher Auflösung bereit.

Weitere Entdeckungen warten in den Naturhistorischen Museen in Braunschweig und Wien, im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund sowie mit dem Verein Frogs & Friends. Sie geben Einblicke in die Vielfalt der Arten, Wunder der Natur und die Forschungsarbeit der Museen. Die einmaligen Einsichten gewähren einen Blick hinter die Kulissen und führen in Bereiche, die der Öffentlichkeit oftmals verschlossen bleiben.

„Naturkundemuseen gehören zu den meistbesuchten und beliebtesten Museen der Welt. Wir freuen uns, dass unsere Partner ‘Google Arts & Culture’ nutzen, um noch mehr Menschen auf der ganzen Welt ihre Entdeckungen mittels modernster Technologie näher zu bringen. Virtual Reality, hochauflösende Gigapixel-Aufnahmen und Online-Rundgänge versetzen über 4 Millionen Jahre Naturgeschichte in ein neues Zeitalter,“ sagt Dr. Wieland Holfelder, Leiter Google Entwicklungszentrum München. Naturkunde auf Google Arts & Culture steht allen Nutzern ab sofort gratis im Internet über g.co/naturalhistory sowie über die App Google Arts & Culture für iOS und AndroidGeräte zur Verfügung.

Über das Google Cultural Institute
Das Google Cultural Institute und seine Partner arbeiten mit über 1.000 Organisationen aus 70 Ländern zusammen, um Internetnutzern die Erkundung der kulturellen Schätze der Welt mit nur einem Klick zu ermöglichen und kulturellen Einrichtungen moderne Tools an die Hand zu geben, um ihr vielseitiges Erbe online mit einem noch breiteren Publikum zu teilen. Das Google Cultural Institute bietet über eine gemeinsame Plattform über 200.000 Kunstwerke sowie insgesamt 6 Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und weitere Dokumente zu Themen rund um Kunst, Kultur und Geschichte.

Die Profile des Ozeaneums und des Meeresmuseums: https://artsandculture.google.com/partner/ozeaneum und https://artsandculture.google.com/partner/deutsches-meeresmuseum.

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