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Rubrik: Tauchausrüstung

Neuer Mares-Atemregler „Abyss 52"

Freitag, 25. Mai 2012, 07:48

Der König ist tot, es lebe der König! Mit diesem Motto könnte man die Wiedergeburt des Mares-Kultreglers verstehen. Bei genauer Betrachtung offenbart sich jedoch mehr als Imagepflege: Kernstück des neuen Systems ist die völlige neu konzipierte Erste Stufe „MR52T"

Mares Abyss 52

Der neue Atemregler "Abyss 52" von Mares

Sämtliche Kulteigenschaften für extreme Anwendungen unter eiskalten und tiefen Bedingungen bleiben dem neuen Regler selbstverständlich erhalten. Doch Mares ruht sich nicht auf Altbewährtem aus. Das Glanzstück aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Rapallo (Italien) taucht unter dem Namen „MR52T" (MR steht für military regulator) auf und punktet mit folgenden Details: Erstmalig gibt es an einer leichtgewichtigen Ersten Stufe zwei DFC-Abgänge. So kommt am „MR52T" nicht nur der Hauptautomat, sondern gleichzeitig auch der angeschlossene Octopus in den Genuss der maximalen Luftlieferleistung und Atemarbeit. Dynamic Flow Control ist das Mares Patent, das nachweisbar den durch die Einatmung verursachten Mitteldruckabfall minimiert und stets für konstante Atemwerte – unabhängig vom Flaschendruck und der Tauchtiefe – sorgt. Mares ist es gelungen, einen zweiten LP-Abgang mit dem DFC-System auszustatten. Entscheidend im Notfall: Der dort angeschlossene Octopus verfügt über die gleichen Leistungskriterien wie man es vom Hauptregler erwartet.

Rein optisch fällt an der neuen „MR52T"-Stufe noch mehr auf: Ihre Rückseite ist durch eine rinnenförmige Vertiefung gekennzeichnet. Diese Oberflächenvergrößerung namens NCC-System (Natural Convection Channel, Mares Patent) gewährleistet eine höhere Wärmezufuhr in das Innere der Ersten Stufe, wodurch die Kaltwassereigenschaft nachweislich verbessert wird. Gleichen Nutzwert besitzen übrigens auch die sechs seitlichen Öffnungen am Federstellraum. Ergonomisch relevant sind die vergrößerten Abstände bei den Abgängen (nur noch 3/8“ bei LP-Anschlüssen), wodurch Konflikte beim Anbringen mehrerer Schläuche und/oder Transponder im Ansatz vermieden werden. Last but not least zeichnet sich die „MR52T"-Stufe durch ein größeres und griffigeres DIN-Handrad aus.

Altbewährt und unverändert präsentiert sich die Zweite Stufe „Abyss": Das Schmuckstück aus Metall ist per Superflex-Schlauch mit der Ersten Stufe verbunden. Knickschutz und bruchsicherer Frontdeckel bilden dabei eine Einheit, die das anströmende Wasser in idealer Weise aquadynamisch ableitet. Der Knickschutz besitzt im Hinblick auf verbesserte Kaltwassereigenschaften mehrere Perforationen, um den Wärmeaustausch auf Höhe des Ventils zu erhöhen. Der Frontdeckel der Zweiten Stufe ist durch das patentierte Mesh Grid ausgestattet. In Kombination mit seitlichen Öffnungen verbessert es die Atemarbeit in der Einatemphase und verhindert bei starker Strömung ein Abblasen des Reglers. Und wie bei allen Mares-Reglern sorgt das patentierte VAD-System in jeder Tiefe für eine bedarfsgerechte Luftversorgung, wodurch eine (bei anderen Reglern übliche) Injektorverstellung völlig überflüssig wird – auch in extremen Tiefen. Der „Abyss 52" ist ab sofort zum Preis von 449 Euro zu haben, der Octopus „Abyss" kostet 159 Euro. Infos: www.mares.com.

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