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Rubrik: Szene

Neuer Streckentauchrekord im Apnoetauchen

Dienstag, 2. September 2014, 16:44

Der Berliner Apnoetaucher Jonas Krahn tauchte am 9. August 2014 in Crostwitz im Rahmen des Events „Silent Motion", das von theabyss organisiert wurde und von AIDA-Deutschland ausgetragen, einen neuen deutschen Seerekord. 173 Meter hat er am Ende hinter sich gelassen, und bis zum Ende des Sees waren es gerade noch 15 Meter

Jonas Krahn

Weltrekordler Jonas Krahn nach seinem Tauchgang

Den Organisator Burkhard Adam stellte die Anfrage zu diesem Seerekord im Tauchsee Horka vor eine echte Herausforderung: „Der See ist nicht allzu groß, also maßen wir alle möglichen Varianten aus, an denen wir ein Seil spannen konnten, das lang genug war. Am Ende hatten wir eine Strecke gefunden, wo wir ein Seil auf 189 Meter Länge spannen konnten." So der Macher von „Silent Motion".

Seinen letzten Rekord stellte Jonas Krahn am 1. August 2011 auf, da tauchte er als erster Deutscher einen Gesamtrekord im See. Damals zog es ihn mit einem einzigen Atemzug 80 Meter in die Tiefe. Diesmal tauchte er zwar nicht tief, aber dafür ganz schön lang. Er verlässt sich dabei auf die Freediving Produkte von Subgear.

Das Besondere an dem aktuellen Rekord ist, dass Jonas Krahn damit in allen Wettkampf-Seedisziplinen mindestens einmal Rekordhalter war oder ist. Das hat vor ihm noch kein Athlet geschafft. Insgesamt war dies sein 12. nationaler Rekord. All diese Rekorde stellte er bisher im See auf, und bis heute hält er noch vier von fünf dieser möglichen Seerekorde. Das wurde nach dem Rekord auch dem Athleten klar: „Ich habe mich lange aus dem leistungsorientierten Apnoetauchen in der Öffentlichkeit zurückgezogen und war dementsprechend nervös vor dem Versuch. Es ist ein tolles Gefühl gewesen, hier an dieser wirklich speziellen Location diesen einen noch fehlenden Rekord zu tauchen. Da muss ich auch mal dem gesamten Judges- und Safetyteam und natürlich auch dem Organisationsteam danken". Auf die Frage hin, ob noch mehr drin war, antwortete er nur knapp mit einem breiten Grinsen: „Man sollte immer nur soweit tauchen, wie unbedingt nötig". Damit hat er wohl die Hintertür für neue Versuche in dieser Kategorie offen gehalten.

Begleitet wurde der Versuch von der Produktionsfirma Stilfilm, die momentan die Dokumentation „Blackwater – Die Filmdokumetation" abdrehen, in der auch Jonas Krahn eine tragende Rolle spielt. Die Dreharbeiten halten noch bis Ende des Jahres an. Mehr dazu erfährt man unter www.blackwater-doku.de. Das Team von Blackwater taucht übrigens ebenfalls mit Freediving Produkten von Subgear ab.

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