TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Biologie » Ostsee: ein Buckelwal im Greifswalder Bodden

Rubrik: Biologie

Ostsee: ein Buckelwal im Greifswalder Bodden

Dienstag, 2. August 2016, 16:10

Nachdem am 27. und 28. Juli 2016 jeweils vormittags Sichtungen eines größeren Wals aus dem Greifswalder Bodden gemeldet wurden, konnte eine sechsköpfige Seglerfamilie den Wal am Freitag, den 30. Juli 2016 für längere Zeit beobachten

Buckelwal

Buckelwal im Greifswalder Bodden, Foto © Katja Zühl-Benz

Der graue Meeressäuger wurde für einige Sekunden gefilmt: Es handelt sich um einen Buckelwal. In Mecklenburg-Vorpommern wurden bis einschließlich 2010 (1978, 2003 und 2008) drei Buckelwale gesichtet. Im Jahr 2014 überwinterte eine Buckelwalkuh mit ihrem Kalb in der Ostsee.

Möglicherweise ist das jetzt gesichtete Tier das gleiche, das sich am 4. Juli 2016 bei Danzig in Polen in einem Fischernetz verfangen hatte. Der polnische Buckelwal wurde in einer gemeinschaftlichen Aktion von Wasserschutzpolizei, Grenzschutz und Wissenschaftlern aus dem Netz befreit.

Um eine sichere Identifikation zu ermöglichen, bittet das Deutsche Meeresmuseum weiterhin um Bildmaterial und Sichtungsmeldungen. Die Sichtungen und Fotos können unter http://schweinswalsichtung.de oder über die App „OstSeeTiere“ (Android und iOS) erfasst werden. Das Deutsche Meeresmuseum bittet Sichtungen dieses Wals zusätzlich per E-Mail an michael.daehne@meeresmuseum.de oder auch mobil an 0173 – 9688-267 zu melden.

Weitere Informationen rund um das Sichtungsprojekt und die App: www.deutsches-meeresmuseum.de/wissenschaft/projekte/aktuell/sichtungsprojekt/.

Schlagwörter: , ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Öl im Meer verändert das Verhalten von Rifffischen

Freitag, 21. Juli 2017, 09:39

Eine neue Studie hat festgestellt, dass Erdöl im Meereswasser – auch in kleinen Mengen – bei Rifffischen zu riskantem Verhaltensweisen führen. Sie gefährden damit nicht nur ihr eigenes Leben sondern auch das Überleben des sie umgebenden Riffs. So wie bei Menschen ein paar Drinks zuviel die Zurechnungsfähigkeit einschränken, so ergeht es den Fischen schon bei geringen Öl-Konzentrationen im Wasser. Die neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.