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Rubrik: Umwelt

„Plastik-Peter" ruft zum sorgsamen Umgang mit Plastikmüll auf

Dienstag, 29. November 2016, 10:10

Mit dem Kinospot „Plastik-Peter" im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bewusstsein für die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren schaffen

Plastikmüll

Plastikmüll an den Stränden unserer Meere, Foto: © Kanyarat Kosavisutte, Green Fins Association, Marine Photobank

Mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in unseren Meeren und sind längst zu einer großen Gefahr für Pflanzen und Lebewesen geworden: Im Jahr 2050 könnte das Gewicht des Plastikmülls in den Ozeanen bereits das aller Meeresfische übersteigen.

Der Spot ist jetzt deutschlandweit in den Kinos zu sehen. „Frisch aus dem Meer" preist „Plastik-Peter" auf dem Fischmarkt seinen besonders langlebigen Fang an: Plastikmüll. Während Plastiktüten nur maximal 20 Jahre brauchen, bis sie zersetzt sind, überdauern handelsübliche PET-Flaschen ganze 450 Jahre in den Meeren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung nimmt sich der systemischen Untersuchung des Plastikmülls an: von der Produktion, den Konsum, den Transport vom Land in die Flüsse bis zum Verbleib in unseren Weltmeeren. Mit der Förderrichtlinie „Plastik in der Umwelt" fördert es Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit insgesamt 28 Millionen Euro. Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane möchte das Bundesministerium außerdem – mit Projekten wie dem Film „Plastik-Peter" – verstärkt die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

Der Müll, der im Spot zu sehen ist, wurde vor Beginn der Filmproduktion durch Naturschützer von Greenpeace und NABU am Elbstrand gesammelt. Der Film appelliert an die Zuschauerinnen und Zuschauer, den Gebrauch von Plastik im Alltag zu reduzieren und damit einen Teil zum Meeresschutz beizutragen.

Infos: www.wissenschaftsjahr.de/plastik.

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