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Rubrik: Umwelt

SOS fürs Meer: Nord- und Ostsee in Gefahr

Mittwoch, 22. März 2017, 13:29

Berlin: Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt

Königshafen Sylt

Unbedingt schützenswert: das Wattenmeer – hier der Königshafen in List auf Sylt, Foto: © O. Klodt

Auch zukünftig soll in Vogelschutz- und FFH-Gebieten (europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden) gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden können. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord- und Ostsee.

Diverse Umweltverbände, darunter WWF, NABU, Greenpeace, BUND, WDC und andere, appellieren an die Bundeskanzlerin: Setzen Sie Deutschlands guten Ruf im Meeresschutz nicht aufs Spiel. Verhindern Sie inhaltsleere Verordnungen und sorgen Sie dafür, dass Arten und Lebensräume effektiv geschützt werden.

In einem offenen Brief fordern Umweltverbände die Bundeskanzlerin auf, sich für den Erhalt der Meeresschutzgebiete einzusetzen und sich gegen eine Aushöhlung des Meeresschutzes zu stellen. Auf der Website http://www.sosfuersmeer.de/ kann jeder mithelfen und der Kanzlerin eine Prostest-E-Mail schicken.

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