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Rubrik: Tauchreisen

Strenges Rauchverbot auf den Philippinen

Samstag, 29. Juli 2017, 09:50

Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen, hat Ende letzter Woche ein Dekret unterzeichnet, das Rauchen in der Öffentlichkeit verbietet. Damit bekommt das Land eines der strengsten Anti-Tabak-Gesetze weltweit. Es drohen eine Höchststrafe von vier Monaten Gefängnis und eine Geldstrafe von 5.000 Philippinischen Pesos (ca. 90 Euro) bei Verstoß gegen das neue Anti-Raucher-Gesetz

Rauchender Taucher

Taucher aufgepasst: strenge Regeln für Raucher auf den Philippinen, Foto: © Archiv Taucher.Net

Das Verbot gilt sowohl in Gebäuden als auch draußen – auf Spielplätzen, Bürgersteigen, in Schulen und Restaurants so wie in Verkehrsmitteln. Ein Sprecher von Staatschef Rodrigo Duterte bezeichnete das Rauchverbot als „Meilenstein“. Für Raucher gibt es eigene, abgeschlossene Raucherräume. Diese ausgewiesenen Raucherbereiche für Erwachsene dürfen nicht größer als zehn Quadratmeter sein und müssen minimal zehn Meter von Gebäudeeingängen oder –ausgängen entfernt sein. Auch E-Zigaretten/Verdampfer sind von dem Gesetz betroffen und fallen unter das Verbot.

Duterte, früher selbst ein starker Raucher, hatte während seiner Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Davao ein ähnliches Verbot durchgesetzt. Der philippinische Präsident bestätigt mit diesem Gesetzesvorstoß das altbekannte Vorurteil, dass viele militante Nichtraucher auch ehemalige Raucher sind.

Für alle rauchenden Tauch-Urlauber auf den Philippinen gilt also: erkundigt euch nach den genauen Regeln und haltet euch an die Vorschriften. Ein eventueller Gefängnisaufenthalt auf den Philippinen ist als Strafe für öffentliches Rauchen sicher kein Urlaubsvergnügen.

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