TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» Tauchbasen » Malediven-ABC
Sea Explorers

TauchJournal

Tauchbasen weltweit

powered by

Scubapro

Tauchbasen » Malediven » Malediven-ABC

Malediven-ABC

Unser kleines Insel-Lexikon klärt auf über Besonderheiten und Wissenswertes rund um den Urlaub auf den Malediven

Atolle

Malediven

Grobe Karte der Malediven, Quelle: commons.wikimedia.org

Die Malediven sind eine Kette (der Name „Malediven" bedeutet „Inselkette") von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Sie erstrecken sich über 823 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis südlich des Äquators. Die Inseln sind verteilt auf 26 Atolle mit Korallenriffen.Von den insgesamt 1.196 Inseln sind nur 220 bewohnt. Die Inseln liegen alle rund 1 Meter über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist auf der Insel Villingili im Addu-Atoll mit 2,4 m.

Druckkammern

Auf der Insel Bandos im Nord-Male-Atoll befinden sich eine Druckkammer und ein zuständiger DMO (Diving Medical Officer, Taucharzt). Hier können Tauchunfälle behandelt werden. Eine weitere Druckkammer befindet sich auf der Insel Kuramathi.

Einreise

Für die Einreise wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Die automatisch bei der Einreise erteilte Aufenthaltserlaubnis gilt 30 Tage und kann beim Department of Immigration (Male) kostenpflichtig verlängert werden.

FKK

Auf den muslimischen Malediven sind FKK und „oben ohne" streng verboten – das gilt auch für die Resortinseln.

Flughafen

Auf den Malediven gibt es zwei internationale Flughäfen: den Male International Airport auf der Insel Hulhule in der Nähe der Haupstadt Male und den Gan International Airport auf der Insel Gan im Addu-Atoll im Süden der Malediven.

Geld

Die offizielle Währung der Malediven ist die maledivische Rupie, Rufiyaa (Rf.), die 100 Laari hat. Inoffizielles Zahlungsmittel ist der US-Dollar, der so gut wie überall akzeptiert wird. Auf den Resortinseln wird meist kein Bargeld benötigt, für Trinkgelder sollte man jedoch ein paar US-Dollar parat halten.

Impfungen

Die Malediven sind Malariafrei. Eine relevante Tropenerkrankung stellt aber das Denguefieber dar. Impfempfehlungen: Diphtherie, Typhus, Polio, Tetanus, Hepatitis A und B.

Klima

Die beste Reisezeit für die Malediven ist während des Nord-Ost-Monsuns von November bis April. Der Süd-West-Monsun von Mai bis Oktober bringt viel Regen. Allerdings kann man im Mai, September und Oktober auch Glück mit dem Wetter haben. Generell herrscht eine sehr hohe, tropische Luftfeuchtigkeit, und auch Nachts wird es selten kälter als 25°C.

Mittelwerte Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Tagestemperatur (°C) 29 29 30 31 30 30 29 29 29 29 29 29
Nachttemperatur (°C) 23 24 25 27 26 25 24 25 25 24 23 23
Sonnenstunden/Tag 8 9 8 7 6 5 6 6 6 6 6 8
Regentage 3 1 1 3 9 17 14 12 10 11 8 4
Wassertemperatur (°C) 27 27 27 28 29 29 28 27 27 27 27 27

Religion

Die 395.650 Einwohner (Schätzung Juli 2010) der Malediven sind sunnitische Muslime. Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Bedingung für die maledivische Staatsbürgerschaft ist das muslimische Glaubensbekenntnis. Religionsfreiheit wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Sprache

Landessprache ist Divehi (ein singhalesischer Dialekt). Die Schrift ist arabischen Ursprungs und wird Thaana genannt. Auf den Urlaubsinseln kommt man mit englisch, französisch und deutsch weiter.

Strom

Aus den meist dreipoligen englischen Steckdosen kommt 220 – 240 Volt Wechselstrom. In vielen Resorts bekommt man an der Rezeption passende Adapter.

Tauchen

Mindestvoraussetzung zum Tauchen auf den Malediven sind eine gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung und ein Open-Water-Brevet.

Zeitverschiebung

Die Malediven liegen der MEZ um 4 Stunden vorraus, während der Sommerzeit 3 Stunden.


Zufällig ausgewählt

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Öl- und Gasbohrungen als starke Quelle von Treibhausgasen

Dienstag, 17. Oktober 2017, 09:10

Bohrlöcher in der Nordsee könnten eine deutlich größere Quelle von Methan, einem starken Treibhausgas, sein als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht haben. Demnach treten aus den die Bohrungen umgebenden Sedimenten große Mengen Methan aus – vermutlich über lange Zeiträume Die Bilder gingen um die Welt. Im April 2010 entwichen aus einem...

... mehr »