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Rubrik: Szene

Vermisster Dokumentarfilmer Rob Stewart tot geborgen

Samstag, 4. Februar 2017, 08:09

Der seit einem Tauchgang in der Nähe des Alligator Reefs in den Florida Keys am Dienstag, den 31. Januar 2017 vermisste Dokuemtarfilmer Rob Stewart ist tot. Wie die US-Küstenwache am Freitag (Ortszeit) mitteilte, sei seine Leiche 90 Meter entfernt von seiner letzten bekannten Position beim Tauchen in 60 Metern Tiefe gefunden worden

Rob Stewart

Rob Stewart, Foto: © Sharkwater Productions/Tippy Bushkin

Seit Dienstag, den 31. Januar 2017 etwa 17:15 Uhr Ortszeit wurde der Macher des bekannten Films „Sharkwater" vermisst. Die US-Küstenwache startete eine groß angelegte Suchaktion- wir berichteten. Stewart tauchte mit drei Mitarbeitern am Alligator Reef vor der Küste Floridas um Aufnahmen für einen neuen Doktumentarfilm zu machen.

Die genauen Umstände des  Tauchunfalls sind unklar. Die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtet, dass Stewart nach einem Tauchgang an die Wasseroberfläche zurückgegehrt und bei dem Versuch, auf das Tauchboot zu kommen, wieder ins Wasser zurückgefallen sei. Die drei weiteren Taucher hätten ihm nicht helfen können.

Rob Stewart ist bekannt geworden mit den Dokumentarfilm „Sharkwater". Auf der Sharkwater-Website hat seine Familie folgende Nachricht gepostet, die wir hier im Original zitieren:

In Loving Memory
Rob has been found, peacefully in the ocean. There are no words. We are so deeply grateful to everyone who helped search, and happy that Rob passed while doing what he loved. We are working on how best to honour his incredible work. The Stewart family kindly asks that they are given some private time to grieve.
Thank you everyone."

Update (04.02.17 10:15 Uhr)

Das Onlinemagazin Outside berichtet ausführlich über den Tauchunfall und die bisher bekannten Umstände. Was geschah also mit Rob Stewart beim Tauchen?

Rob Stewart tauchte mit Rebreather. Als er am Dienstag kurz nach 17:00 Uhr zusammen mit einem Buddy in Sichtweite der Crew des Tauchboots auftauchte, gab er zunächst ein OK-Zeichen. Sein Buddy ging an Bord des Tauchboots, wo er ohnmächtig wurde. Die Crew versorgte ihn sofort mit Sauerstoff und achtete in dieser Notlage nicht auf Stewart. Als die Crew sich wieder nach diesem umblickte, war er verschwunden.  Die Bootscrew setzte sofort einen Notruf ab und die Suchaktion startete.

> zum ausführlichen Bericht auf outsideonline.com

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Ein Kommentar

    Petra Duenn sagt:

    Wenn das man alles so koscher ist. Drei Taucher an Bord und keiner konnte helfen? War die See stürmisch? Das ist schon recht merkwürdig …

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