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Rubrik: Szene

Vortrag im Ozeaneum über das Funkeln im Dunkeln

Samstag, 11. April 2015, 09:08

Die Tiefsee ist kalt und ziemlich finster – aber auch der größte zusammenhängende Lebensraum auf unserem Planeten. Hier leben viele Organismen mit verschiedensten Anpassungen: So besitzen zahlreiche Arten Leuchtorgane

Drachenfisch

Drachenfisch (Stomias Boa), Foto: © Dr. Timo Moritz

Doch wie machen Tiere Licht? Und was fangen sie damit an? Woher wissen wir, wer leuchtet und wer nicht? Und wie erforschen Wissenschaftler die leuchtenden Organismen? Zu diesen Fragen wird Dr. Timo Moritz vom Deutschen Meeresmuseum Licht ins Dunkel bringen.

Mit „funkelnden“ Meeresbewohnern kommt Dr. Timo Moritz regelmäßig in Kontakt, wenn er auf seinen Forschungsreisen Fische in tieferen Wasserschichten findet und untersucht. Zuletzt sammelte er zwei Wochen im März zahlreiche leuchtende Arten aus dem Südchinesischen Meer und dem Pazifik vor Taiwan, darunter Leuchtsardinen, Maulstachler, Laternenhaie und Grenadierfische sowie seltene Tiefseebewohner, die noch nicht einmal einen deutschen Namen besitzen. Auch Tannenzapfenfische, die ein kleines, orangenes Leuchtorgan am Maul besitzen, wurden mitgebracht. Diese Art ist auch im Aquarium des Stralsunder Meeresmuseums lebend zu beobachten – auch wenn es für gewöhnlich zu hell ist, als dass Besucher ihr Leuchten wahrnehmen könnten.

Zu diesem äußerst spannenden Vortrag sind alle Interessierten herzlich am Donnerstag, 16.04.15, um 19:00 Uhr im Ozeaneum Stralsund willkommen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Infos: www.ozeaneum.de.

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