TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Szene » Werner Lau schließt Tauchbasis in Sharm el Sheikh
Sea Explorers

Rubrik: Szene

Werner Lau schließt Tauchbasis in Sharm el Sheikh

Mittwoch, 30. Dezember 2015, 11:57

Wie Werner Lau heute bekannt gab, schließt die Basis in Sharm el Sheikh zum 31. Dezember 2015. Gründe für die Schließung sind die seit Jahren politisch und wirtschaftlich äußerst instabilen Verhältnisse auf dem Sinai

Die Werner-Lau-Tauchbasis in Sharm el Sheikh

Die Werner-Lau-Tauchbasis in Sharm el Sheikh schließt am 31.12.2015, Foto: © www.wernerlau.com

Die Erklärung von Werner Lau im Wortlaut:

„Wir bedauern es sehr Euch, mitteilen zu müssen, dass wir unsere Basis in Sharm el Sheikh zum 31. Dezember 2015 aufgeben werden. Ein Schritt der uns nicht leichtfällt, der aber aufgrund der immer wiederkehrenden Schwierigkeiten in dieser Region des Roten Meeres unvermeidlich war. Bereits in den vergangenen drei Jahren wurde es in Sharm el Sheikh politisch und wirtschaftlich immer schwieriger.

Nach dem Flugzeugabsturz im Sinai im Oktober 2015 wurden fast alle Direktflüge aus Europa nach Sharm el Sheikh bis vorerst Ende März 2016 eingestellt. Wie es ab dem 1. April 2016 weitergehen wird, ist ungewiss. Viele Hotels haben bereits geschlossen, eine Reisebuchung nach dem 1. April 2016 ist derzeit nicht möglich!

In den letzten 15 Jahren ist uns Sharm el Sheikh zu einer zweiten Heimat geworden. Wir haben damals unser Angebot erweitert, um unseren Gästen eine Alternative zu den Malediven zu bieten und viel Herzblut in den Aufbau und Betrieb dieser Basis gesteckt. Nun ist hier leider Schluß.

Wir bedanken uns bei all unseren Tauchern, Gästen, Freunden und Mitarbeitern für Ihre Treue und Loyalität und hoffen Euch zukünftig im Oasis in Marsa Alam oder aber auch auf einer unserer anderen Tauchbasen auf der Welt begrüßen zu dürfen."

Infos: www.wernerlau.com.

Schlagwörter: , ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Japan darf weiter mit bedrohten Walen handeln

Montag, 4. Dezember 2017, 09:46

Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) hat am 27. November 2017 die Gelegenheit versäumt, Japans massivem Inlandshandel mit Seiwalfleisch ein Ende zu bereiten. Stattdessen hat der Ausschuss eine Entscheidung darüber bis Ende 2018 verschoben Seit 2002 hat die japanische Walfangflotte im Nordpazifik über 1.400 Seiwale gefangen. Die Wale, die auf der Roten Liste als stark gefährdet gelistet sind, werden nach der Tötung direkt auf dem Fabrikschiff zerlegt und alle...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.