TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Tauchreisen » Zur aktuellen Situation in den Taucherdestinationen auf den Philippinen
Sea Explorers

Rubrik: Tauchreisen

Zur aktuellen Situation in den Taucherdestinationen auf den Philippinen

Donnerstag, 14. November 2013, 08:51

TauchJournal.de erreichte ein Update zum Taifun „Yolanda" („Haiyan"), der am 7./8. November über die Philippinen gezogen ist. Den Bericht des General Managers vom Dolphin House in Moalboal/Cebu Rudy Poitiers vom 12. November 2013 veröffentlichen wir in voller Länge

Dolphin House

Im Dolphin House auf Cebu gab es keine Schäden durch den Taifun

Für das Dolphin House gilt: das Tagesgeschäft läuft, keine Schäden an den Häusern in Moalboal und Mactan, keine Schäden am Hausriff und keine Schäden im Dolphin House. Alle Touristen- und Tauchgebiete in den südlichen Visayas – inklusive Cebu City/Mactan und die Gegenden südlich von Cebu – wurden vom Taifun nicht betroffen. Nicht betroffen sind unter anderem auch Moalboal/Cebu, Dauin/Negros, Alona/Bohol sowie Siquijor.

Die betroffenen Gebiete benötigen dringend Hilfe und die Philippinen brauchen jeden Gast in den Teilen des Landes, die nicht vom Taifun „Yolanda"/"Haiyan" betroffen sind, um einen weiteren wirtschaftlichen Einbruch zu vermeiden. Derzeit ist kein neuer Taifun gemeldet. „Zoraida" ist derzeit als „Tropical Depression" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 35 km/h und Böen von bis zu 50-60 km/h eingestuft. Damit einhergehend werden 2-3 Regentage im südlichen Teil des Landes erwartet.

Erste heute werden das Ausmaß der Schäden und die Anzahl der Opfer durch Supertaifun „Haiyan" klarer. Der Taifun hat einen Pfad der Zerstörung mit einer Breite von 50 bis 100 km von Tacloban/Leyte im Osten, wo der Taifun auf Land traf bis nach Coron/Nord-Palawan im Westen hinterlassen. Schwere Schäden traten insbesondere im Osten des Landes auf, wo die kleine Stadt Tacloban gleich zweimal betroffen war: zunächst vom Taifun selber und anschließend von einer mächtigen Sturmwelle, die Schäden wie nach einem Tsunami hinterließen. Die Spekulationen über mögliche Todesopfer reichen derzeit von 1.000 bis 10.000 landesweit und ca. 50 Toten auf den kleinen Inseln nördlich von Cebus Küste. Es wird voraussichtlich Tage oder sogar Wochen dauern, bis hier verlässliche Zahlen vorliegen.

Heute haben wir Bilder von der bei Touristen beliebten Insel Malapascua erhalten, die am nördlichen Ende von Cebu liegt. Da sie nicht im Schutz von anderen Inseln liegt, wurde sie vom Taifun hart getroffen. Anhand der Bilder vermuten wir, dass es mehrere Wochen dauern wird, bevor die touristischen und taucherischen Infrastrukturen wieder hergestellt sind. Erkunden Sie sich über den aktuellen Stand, bevor Sie dorthin fliegen. Wenn Sie aktuell eine Reise nach Malapascua gebucht haben, empfehlen wir Ihnen, auf die 150 km südlich gelegenen Inseln auszuweichen wie z.B. Moalboal, Dauin, Alona oder Siquijor, die nicht beschädigt wurden. Sogar Cebu-City/Mactan wurde von der brutalen Gewalt von Haiyan verschont, abgesehen von dem einen oder anderen umgerissenen Baum, wie er nach jedem stärkerem Sturm vorkommen kann.

Wenn Sie Ihren Urlaub genießen und dem Land helfen wollen, stornieren Sie bitte nicht Ihre Reise, besuchen Sie die Gegenden, die nicht betroffen sind. So fürchterlich die Auswirkungen auch sind, der Korridor der Zerstörung ist „nur" 100 km breit, die Ausdehnung der Philippinen von Norden nach Süden hingegen beträgt 2.000 km. Bis zu 100 km nördlich und südlich des Zerstörungskorridors können kleinere bis größere Schäden vorhanden sein. Wenn Sie einen Rat benötigen, ob eine Region bereist werden kann oder nicht, können Sie sich gerne an uns wenden: dh-info@philippines-cebu.com.

Trotz der schrecklichen Ausmaße dieser nationalen Katastrophe bitten wir Sie darum, sich nicht von den manchmal unverantwortlich handelnden Medien beeinflussen zu lassen, die die Situation so darstellen, als wäre das gesamte Land betroffen. Es ist vielmehr so, dass 95% der Inseln nur geringe Schäden davongetragen haben. Die meisten Teile des Landes, 200 km nördlich und südlich der Schneise von Haiyan, wurden gar nicht beschädigt.

Rudy Poitiers, General Manager
Dolphin House Inc.
Resort – Spa – Diving
White Beach, Saavedra-Moalboal
Cebu, Philippinen
www.philippines-cebu.com

Infos zum Tauchen auf den Philippinen gibt es übrigens in unserem Special auf TauchJournal.de.

Schlagwörter: , ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

„Great White Mystery“ von Sharkproject

Mittwoch, 22. November 2017, 14:29

Die Umsetzung des Projektes „Great White Mystery“ von Sharkproject mit Unterstützung von Mares, just add water, fand von 11.-15.10.2018 vor Guadalupe Island statt. Durch die Unterstützung von Mares just add water, konnten sowohl die neuen VMT Sender, als auch der MiniSur Kamera Sender an den Großen Weißen Haien angebracht werden. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Mauricio Hoyos Padilla und dem Mares Testimonial Frederic Buyel, der die Haie Vorort markiert hat, erhofft...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.