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Rubrik: Szene

2. UW-Eishockey-WM am Weissensee

Dienstag, 19. Februar 2013, 14:55

Bei der 2. UW-Eishockey WM am Weissensee vom 14. bis zum 16. Februar 2013 waren die Teilnehmer mit großem Elan bei der Sache

Unterwasser Eishockey WM am Weissensee Februar 2013

Impressionen der UW-Eishockey-WM am Weissensee im Februar 2013, Foto: © Gerald Nowak

Bei der 2. UW-Eishockey-WM waren Deutschland und Österereich waren mit je mit zwei Mannschaften vertreten. Jedes Team spielte gegen jedes Team. Da die Teams aus der Schweiz und aus Slowenien leider beide kurzfristig absagen mussten, fanden genau sechs Spiele statt – drei Spiele am Freitag und drei am Samstag. Die Spielregeln waren einfach: Der Puck muss ins Tor und darf nur mit dem Schläger dorthin befördert werden. Der Gegner darf weder festgehalten noch darf ihm die Maske weggerissen werden. Auch darf der Puck nicht mit dem Körper blockiert oder ins Tor geschoben werden. Das Spielfeld ist fünf mal fünf Meter groß. Die zwei Tore haben die normale Größe von Eishockeytoren. Der größte Unterschied ist der Spielablauf, denn nur zwei Spieler bilden eine Mannschaft. Links und rechts sind große Eislöcher, an denen die Athleten auf den Anpfiff warten. Jeweils ein Spieler pro Mannschaft taucht ab und versucht den Puck, der vom Schiedsrichter in Zentrum des Spielfelds positioniert wurde zu spielen und ihn ins gegnerische Tor zu spielen. Nach ca. 10 Sekunden kommt der zweite Spieler nach und übernimmt den Schläger, damit der erste wieder Luft holen kann. Die Mannschaft, die geschickt taktiert, eingespielt und perfekt im Wechsel ist, macht meist nach nur wenigen Spielzügen ein Tor. Ist ein Tor gefallen, platziert der Schiedsrichter den Puck wieder neu, während die Spieler Zeit haben sich zu erholen. Ein Spiel läuft über drei Drittel zu je 10 Minuten. Die 10 Minuten laufen durch, so dass pro Spieldrittel etwa sieben bis acht Tore fallen können. Nach drei Dritteln sind die Spieler völlig ausgepowered, da das Wasser ca. zwei Grad Celsius kalt ist.

Team „Österreich 2" (Charlotte Kahn und Martin Gebhardt) kämpften tapfer und errangen schließlich nach sechs Spielen den respektablen 3. Rang. Team „Deutschland 1" (Thomas Jurkschat und Uwe Kiehl) gab alles und kämpfte gegen Kälte, Ermüdung und die junge ungestüme Kraft von Team „Österreich 1": Gegen die Erfahrung und geballte Kraft vonChristian Redl und Jaromir Foukal hatten sie am Ende keine Chance und verloren knapp gegen die favorisierten Österreicher.

Organisator der UW-Eishockey-WM war Jürgen Repolust, mit seinem 16 Mann starken Team an Sicherungstauchern des ASBÖ Mödling. Sie standen unter der äußerst professionellen Leitung von Thomas Holzmann, der stets den Überblick behielt und vorausschauend plante. Sponsoren der Veranstaltung waren Mares, Edox Watches, Club Magic Live und der Weissenser Hof.

Text & Fotos: Gerald Nowak

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