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Rubrik: Szene

40 Jahre unentdeckt: vorgetäuschter Tod eines US-Drogen-Dealers beim Tauchen

Freitag, 10. Juli 2015, 13:03

Ein in Australien lebender Tourismus-Unternehmer starb 40 Jahre nach einem vorgetäuschten Unfallstod bei einem Verkehrsunfall

Lee Lafferty

Lee Lafferty alias Raymond Grady Sansel Jr., Foto: Archiv Taucher.Net

Dennis „Lee“ Lafferty war ein angesehener Tourismus-Unternehmer, der im nördlichen australischen Queensland Krokodil-Safaris veranstaltete. Er starb bei einem Verkehrsunfall im Mai 2015. Nach seinem Ableben bewies nun die US-Zeitung „The Tampa Bay“, dass es sich bei dem Verunfallten um Raymond Grady Stansel Jr. handelt, einen Drogen-Schmuggler, der angeblich 1974 bei einem Tauchunfall ums Leben kam.

Stansel war unter anderem angeklagt, zwölf Tonnen Cannabis nach Florida geschmuggelt zu haben. Breíchten zufolge wurde er nach seiner Festnahme gegen eine Kaution von 500.000 US-Dollar bis zu seinem Prozess, der für den 5. Januar 2015 in Daytona Beach angesetzt war, auf freien Fuß gesetzt.

Am Morgen des ersten Prozesstages gaben seine Anwälte an, dass Stansel bei einem Tauchunfall in Honduras verschwunden sei. Die eingeleitete Suchoperation mit Flugzeugen an der honduranischen Küste verlief ergebnislos: Stansel's Leiche wurde nie gefunden.

Stansel war allerdings quicklebendig, nahm eine neue Identität an, und zog nach Queensland, wo er in den späten 1980ern das Daintree River Cruise Centre eröffnete. Er bewahrte sein Geheimnis über 40 Jahre lang bis zu einem Tod im Mai 2015.

Weitere Infos: www.tampabay.com.

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