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Rubrik: Tauchreisen

Ägypten: Der Terror erreicht Hurghada

Samstag, 9. Januar 2016, 10:06

Am gestrigen Freitag, den 8. Januar 2016 haben Bewaffnete das Hotel Bella Vista im ägyptischen Badeort Hurghada angegriffen und drei ausländische Urlauber verletzt, bei denen es sich wohl um zwei Österreicher und einen Schweden handelt

Ägypten

Ägypten, Grafik: © www.wkimedia.org/CIA

Laut Medienberichten griffen die Terroristen das Hotel von der Meerseite aus an und bedrohten die Urlauber mit Messern. Einer der Angreifer wurde laut ägyptischem Staatsfernsehen von Sicherheitskräften erschossen und soll einen Sprengstoffgürtel getragen haben. Ein zweiter Angreifer wurde verletzt. Die Angreifer sollen eine Fahne der Terrormiliz „Islamischer Staat" (IS) getragen haben.

Das Auswärtige Amt mahnt auf seiner Website nach dem Anschlag zur Vorsicht: „Reisenden wird geraten, sich in Hurghada selbst umsichtig zu verhalten, auf Ausflüge vorläufig zu verzichten und sich über diese Reise- und Sicherheitshinweise sowie die Medien informiert zu halten."

Ägypten kommt nicht zur Ruhe
Seit Monaten kommt es in Ägypten immer wieder zu Terroranschlägen, zu vielen hat sich der IS bekannt. Zuletzt war im Oktober 2015 über der Sinai-Halbinsel ein russisches Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el Sheikh wohl infolge eines Terroranschlags abgestürzt. Bei dem Unglück kamen alle 224 Menschen an Bord ums Leben.

Der Flugzeugabsturz hatte weitreichende Folgen für den Tourismus auf dem Sinai, da mehrere europäische Luftlinien ihre Flüge nach Sharm el Sheikh aussetzten. Vor Ort fehlen seitdem die Touristen und natürlich auch die Taucher.

Noch ist schwer abzusehen, wann ein regulärer Flugbetrieb wieder aufgenommen wird und ob dann auch wirklich wieder zahlreiche Urlauber den Sinai besuchen werden. Zum Jahreswechsel hat die erste Tauchbasis die Konsequenzen gezogen und dicht gemacht: Werner Lau schloss seine Basis in Sharm El Sheikh aufgrund anhaltend fehlender Tauchgäste – wir berichteten.

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