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Sea Explorers

Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (501)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

Palau schafft weltweit erste Haischutzzone

Samstag, 26. September 2009, 18:03

Am Freitag, den 25. September 2009 erklärte Toribiong Johnson, Präsident der Republik Palau, einem kleinen Inselstaat im Pazifik, während einer Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die Gewässer der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Palau mit einer Fläche von 620.000 Quadratkilometern zur weltweit ersten, offiziell anerkannten Haischutzzone

Dermot Keane, Gründer des Palau Shark Sanctuary

Dermot Keane, Gründer des Palau Shark Sanctuary

Präsident Toribiong forderte auch ein generelles Verbot der Praxis des Abtrennens Haifischflossen und rief andere Nationen auf, dem Beispiel Palaus zu folgen. Durch sein Handeln hat Präsident Toribiong Palau an die vorderste Front der weltweiten Bemühungen zum Schutz der Haie gestellt.
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Seeaal und Schillerlocke vom Speiseplan gestrichen

Dienstag, 22. September 2009, 14:29

(hap) Ein großer Tag für den Haischutz und für alle engagierten Haischützer und Taucher, die gegen die Ausrottung der Haie kämpfen. Ein wichtiges Etappenziel zum Schutz der Haie ist erreicht: Die EU-Mitgliedstaaten haben einstimmig den deutschen Vorschlag angenommen, Dorn- und Heringshaie unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu stellen

Räucherwaren aus Herings- bzw. Dornhai: Seeaal und Schillerlocke, Foto: Sharkproject

Räucherwaren aus Herings- bzw. Dornhai: Seeaal und Schillerlocke, Foto: Sharkproject

Beide Haiarten kommen in den kühleren Meeresgebieten der Nord- und Südhalbkugel vor und sind in deutschen Küstengewässern heimisch. Das Fleisch dieser Haie ist unter den Bezeichnungen Schillerlocken und Seeaal eine begehrte Delikatesse. Anders als andere Fischarten wachsen Dorn- und Heringshaie langsam, werden spät geschlechtsreif und haben nur wenig Nachwuchs. Das macht die Bestände besonders empfindlich für Übernutzungen.
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Rubrik: Umwelt, Schlagwörter:

Ostsee in Atemnot

Mittwoch, 16. September 2009, 11:17

Die Ostsee ist nicht nur das zweitgrößte Brackwassermeer weltweit, sie ist auch ein Meer mit ernsten Umweltproblemen. Ab Wassertiefen von 90 bis 110 Metern fehlt jeglicher Sauerstoff. Über 45.000 Quadratkilometer Meeresboden sind komplett sauerstofffrei, mit erheblichen Konsequenzen für die marine Lebewelt

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Am 18. September startet das Kieler Forschungsschiff „ALKOR" zu einer Expedition ins östliche Gotland-Becken, um dort in Wassertiefen von 60 bis 250 Metern den Umsatz beziehungsweise die Verteilung von Stickstoffverbindungen, Phosphaten, Eisen, Mangan und Kohlenstoff bei verschiedenen Sauerstoffkonzentrationen am Meeresboden zu messen und die jeweiligen Auswirkungen auf das Ökosystem zu untersuchen. „Wenn wir die Kreisläufe der Nährstoffe besser verstehen, können wir in Zukunft zum Beispiel besser vorhersagen, wann und warum giftige Blaualgen massenweise in der zentralen Ostsee auftreten", erklärt der wissenschaftliche Fahrtleiter, Dr. Olaf Pfannkuche vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
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Expedition zu norwegischen Korallenriffen

Montag, 14. September 2009, 07:48

Erst vor wenigen Jahren gerieten sie in den Focus der Wissenschaft. Schon jetzt ist klar: Die Ozeanversauerung im Zuge des weltweiten Klimawandels könnte eine ernsthafte Gefahr für sie darstellen. Die Rede ist von Kaltwasserkorallen, die zum Beispiel vor der Küste Norwegens ausgedehnte Riffe bilden

Das Tauchboot "JAGO" wird vom Forschungsschiff "POSEIDON" aus eingesetzt, Foto. K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Das Tauchboot "JAGO" wird vom Forschungsschiff "POSEIDON" aus eingesetzt, Foto. K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff „POSEIDON" und das bemannte Tauchboot „JAGO" des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sind dort derzeit gemeinsam unterwegs. Unter der Leitung des Kieler Meeresbiologen Armin Form untersuchen Biologen, Geologen und Paläontologen aus Kiel, der Schweiz und aus Schweden die komplexe Lebensgemeinschaft der Kaltwasserkorallen.
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YAQU PACHA Benefizveranstaltung

Freitag, 11. September 2009, 07:57

Am Sonntag, den 20. September 2009 von 10:00 bis 18:00 Uhr findet auf dem Vorplatz des Delfinariums im Tiergarten Nürnberg die elfte YAQU PACHA-Benefizveranstaltung statt

yaqu-pacha

YAQU PACHA lädt in den Tiergarten Nürnberg

Auf dem Programm steht eine große Tombola mit vielen attraktiven Gewinnen, deren Gesamterlös an die Naturschutzorganisation YAQU PACHA e.V. geht. Veranstaltet werden auch eine Zoo-Rallye mit attraktiven Sachpreisen und Kinder Schminken.
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Aquashift-Workshop zu den Folgen des Klimawandels

Mittwoch, 9. September 2009, 07:58

Die Erwärmung des Klimas, die Wissenschaftler derzeit beobachten, wird nicht nur für abschmelzende Gletscher und stärkere Unwetter sorgen. Sie könnte auch die Nahrungsnetze in allen Gewässern der Erde, vom Ozean bis zum kleinen Binnensee, entscheidend verändern

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

In wie weit und in welche Richtung das der Fall sein wird, untersucht das Schwerpunktprogramm „Aquashift“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. Etwa 60 Aquashift-Wissenschaftler aus 17 deutschen Instituten sowie mehrere Kollegen aus dem Ausland treffen sich vom 7. bis 9. September 2009 am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, um Ergebnisse der Arbeiten auszutauschen und die weitere Forschung zu planen. „Aquatische Nahrungsnetze weisen eine hohe Komplexität auf.
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Naturschutzverbände fordern Schutz des Roten Thun

Dienstag, 8. September 2009, 07:22

Das Fischereiministerium muss Flagge zeigen: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU, Foto: WWF, © Arnold Morascher

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU, Foto: WWF, © Arnold Morascher

In einem offenen Brief fordern die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES auf EU-Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern.
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Forschungsprogramm zur Ozeanversauerung

Dienstag, 1. September 2009, 08:01

Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Die weitreichenden Folgen für Organismen – von winzigen Einzellern über Korallen und Fischen bis hin zu Walen – werden nun fieberhaft erforscht. Mit BIOACID übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in der internationalen Meeresforschung

Bioacid-Logo

Federführend für das Projekt ist das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. BIOACID – der Name ist Programm. Die Bezeichnung des neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 8,5 Millionen Euro geförderten Verbundprojekts kommt von der englischen Abkürzung für Biological Impacts of Ocean ACIDification. Der Begriff umschreibt die zwei großen Schwerpunkte: „ACID" ist der englische Begriff für Säure und „BIO" steht für Biologie, also die Lebewesen im Meer. Am 1. September nehmen über 100 Wissenschaftler und Techniker aus 14 Partnerinstitutionen sowie einem Unternehmen aus dem Bereich der Sensortechnologie ihre Arbeit in BIOACID auf. Professor Ulf Riebesell, Meeresbiologe am IFM-GEOMAR und Koordinator des Verbundprojekts, freut sich auf die Herausforderung: „Mit BIOACID wird der hohe Stellenwert der Klimafolgenforschung in Deutschland deutlich, in diesem Fall die Auswirkungen auf die Ozeane und seine Bewohner. Mit dieser Förderung können wir ganz neue Wege in der Erforschung eines hochaktuellen Themas bestreiten."
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Showdown für den Thunfisch-Schutz

Samstag, 29. August 2009, 09:46

Der WWF fordert ein klares Bekenntnis der Deutschen Regierung zum Handelsverbot-Antrag. Der Blauflossenthunfisch im Mittelmeer ist akut vom Aussterben bedroht

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Die EU-Mitgliedstaaten und die EU Kommission entscheiden, ob sie sich für einen wirkungsvollen Thunfischschutz im Mittelmeer einsetzen werden – oder ob sie den fortgesetzten Raubbau an einer lokal vom Aussterben bedrohten Spezies zulassen. Die zunächst deutliche Unterstützung aus Deutschland für ein internationales Handelsverbot droht jedoch zu fallen. Der WWF zeigt sich entsetzt über die offenbare Uneinigkeit im Abstimmungsverhalten der zuständigen deutschen Ministerien und fordert ein klares Votum zur Unterstützung des Handelsverbots.
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Fast die Hälfte aller Hai-Arten ist bedroht

Donnerstag, 27. August 2009, 08:16

Ein Drittel aller Hochsee-Haiarten ist vom Aussterben bedroht. Insgesamt 64 Arten befinden sich auf der aktuellen Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN)

Hammerhaie: dramatischer Rückgang der Bestände, Foto: Rette den Hai e. V.

Hammerhaie: dramatischer Rückgang der Bestände, Foto: Rette den Hai e. V.

Dramatisch sieht es etwa für den Bogenstirn Hammerhai aus, dessen Bestände laut IUCN in manchen Gebieten der Erde um 99 Prozent zurückgegangen sind. „Doch nicht nur einzelne Arten sind bedroht. Eine ganze Spezies ist betroffen. In weniger als 40 Jahren sanken die Hai-Populationen im Nordwest-Atlantik im Durchschnitt um 50 Prozent. Jährlich werden weltweit über 150 Millionen Haie von Menschen umgebracht.", so Dr. Folkart Schweizer, Vorsitzender von Rette den Hai e. V.
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