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Sea Explorers

Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (487)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

Korallenschutz auf Palau

Mittwoch, 29. Juli 2009, 11:12

Durch die zunehmende Bedrohung durch Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung ist das sensible Ökosystem der Korallenriffe in Palau gefährdet. Zum Schutz der Korallenriffe sind die gemeinnützige Vereinigung „Dolphins Pacific" und „CoralSavers Foundation" in Palau eine Partnerschaft eingegangen

Der Inselstaat Palau, © Eyes2market

Der Inselstaat Palau, © Eyes2market

Die Vereinigung als Bildungs- und Forschungseinrichtung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Einheimischen und die Besucher für die Meereswelt zu sensibilisieren. Gemeinsam mit der CoralSavers Stiftung wurde das „Adopt-A-Coral-Program" ins Leben gerufen. Für eine Spende von USD 10,00 (zirka Euro 7,50) erhält der Besucher einen Topf mit einer Korallenlarve. Der Spender hat die Möglichkeit, eine Nachricht auf dem Topf zu hinterlassen. Ende eines jeden Monats werden alle neu gesponserten Töpfe mit Unterstützung der „CoralSavers"-Stiftung für drei Monate in einem speziellen Unterwasser-Container platziert, um die jungen Korallen im Meereswasser aufzuziehen. Nach erfolgreicher Aufzucht werden die Korallen rund um die Dolphin Bay gepflanzt. Taucher können hier die Entwicklung der Korallen durch verschiedene Stadien beobachten.
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Mares

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Das Meer hat ein langes Gedächtnis. Als das Wasser im heutigen tiefen Pazifik zuletzt Sonnenlicht erblickte, war Karl der Große Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, die Song-Dynastie regierte China und die Oxford University war gerade gegründet. Während dieser Zeit zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert war das Erdklima im Allgemeinen wärmer, bevor sich die Kälte der Kleinen Eiszeit um das 16. Jahrhundert herum einstellte Forscher der Woods Hole Oceanographic Institution...

In der Mekong-Region wurden innerhalb eines Jahres insgesamt 157 neue Arten entdeckt. Das zeigt der neue WWF-Report „New Species on the Block“, der die Ergebnisse und Resultate hunderter Wissenschaftlern aus Laos, Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha zusammengetragen hat Insgesamt waren es im vergangenen Jahr drei verschiedene Säugetiere, 23 Fische, 14 Amphibien, 26 Reptilien und 91 Pflanzen, die neu beschrieben wurden. Zwischen 1997 und 2017 wurden damit in dieser Region 2.681...

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, warum einige eng verwandte Arten eines legendären Rifffisches sehr unterschiedliche Farbmuster haben, während andere sehr ähnlich aussehen Ein Team von Forschern unter der Leitung des ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies an der James Cook University untersuchte die Unterschiede im Erscheinungsbild von 42 Arten des Falterfisches Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Unterschiede in den Farbmustern zwischen zwei eng verwandten Falterfischarten am deutlichsten sind,...

Deutschland für Handelsverbot von bedrohtem Thunfisch

Samstag, 25. Juli 2009, 07:49

Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

„Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen", sagt Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF. Seit vielen Jahren bemüht sich der WWF intensiv um den Schutz des Mittelmeerthunfisches. „Nur durch ein konsequentes Handelsverbot kann der Wiederaufbau des stark dezimierten Mittelmeer-Bestandes sichergestellt werden", sagt Heike Vesper. „Wir erwarten von der Europäischen Gemeinschaft, dass sie in dieser Frage mit einer Stimme spricht." Deutschland zeige mit seiner Unterstützung, dass es die Förderung einer nachhaltigen Fischerei ernst nehme. Der Antrag zum Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Fürstentum Monaco wird am 17. Oktober erwartet.
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Klimawandel: Vorteil für die Kleinen

Freitag, 24. Juli 2009, 07:19

Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst

Drastische Veränderungen des Phytoplanktons bei einer Erwärmung um sechs Grad Celsius: Das linke Bild zeigt ein mikroskopisches Foto von der Frühjahrsblüte des Phytoplanktons, wie sie sich unter gegenwärtigen Temperaturverhältnissen ausbildet. Große Kieselalgen dominieren. Bei sechs Grad Celsius Erwärmung (rechtes Bild) dominieren hingegen wesentlich kleinere Flagellaten, Aufnahme: IFM-GEOMAR

Links: die Frühjahrsblüte des Phytoplanktons unter gegenwärtigen Verhältnissen - große Kieselalgen dominieren; rechts: Bei sechs Grad Celsius Erwärmung dominieren wesentlich kleinere Flagellaten. Aufnahme: IFM-GEOMAR

Eine entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences".Schon länger beobachten Wissenschaftler biologische Auswirkungen des Klimawandels. Eines der bekanntesten Symptome ist die Verlagerung von Lebensräumen weg vom Äquator in Richtung Norden beziehungsweise Süden. Doch neuere Studien zeigen, dass nicht nur der Lebensraum, sondern auch die Größe von Organismen sich bei wandelnden Umweltbedingungen verändert.
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Auf und Ab des Meeresspiegels

Mittwoch, 22. Juli 2009, 09:29

Kieler Meeresforscher untersuchen Meeresspiegelschwankungen im Pazifik. Mit dabei: das Tauchboot „JAGO"

Das Tauchboot "JAGO" und das neuseeländische Forschungsschiff "BRAVEHEART" vor der Küste von Moorea (Französisch Polynesien). Foto: K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Das Tauchboot "JAGO" und das neuseeländische Forschungsschiff "BRAVEHEART" vor der Küste von Moorea (Französisch Polynesien). Foto: K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Vier Wochen Südsee – für viele Menschen klingt das nach einem Traumurlaub an palmenbestandenen Stränden. Für ein Team von Meeresforschern des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) war es dagegen eher eine Reise in eine weit entfernte Vergangenheit. In den Gewässern rund um Tahiti suchten sie mit dem Tauchboot „JAGO" nach Indizien, die mehr Klarheit in die äußerst komplizierten Meeresspiegelschwankungen der vergangenen 20.000 Jahren bringen sollen.
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Eingeschleppte Arten auf dem Vormarsch

Dienstag, 14. Juli 2009, 22:26

Invasive Arten verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor

Eingeschleppte Art: Rippenqualle, © Erling Svensen/WWF-Canon

Eingeschleppte Art: Rippenqualle, © Erling Svensen/WWF-Canon

Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosysteme ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den Fremdlingen, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert.
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WWF fordert Verkaufsstopp für „Sushi-Thunfisch"

Freitag, 10. Juli 2009, 18:59

Die Thunfisch-Population im Mittelmeer droht bis 2012 auszusterben. Sushi-Meister sollen auf Roten Thunfisch verzichten!

Thunfisch: Finger weg! © WWF

Thunfisch: Finger weg!
© WWF

Angesichts der dramatischen Lage des Blauflossenthunfischs startet die Umweltschutzorganisation WWF eine europaweite Schutzkampagne. Händler, Restaurants, Verbraucher und – vor allem – Sushi-Meister sollten zumindest solange auf die begehrte Delikatesse verzichten, bis sich die Bestände wieder erholt hätten. Nach WWF-Angaben wird derzeit noch immer viermal mehr Blauflossenthunfisch gefangen, als nachhaltig wäre. Wenn sich an der Fischereipraxis nichts ändere, könnte die fortpflanzungsfähige Population nach WWF-Untersuchungen bis zum Jahr 2012 aus dem Mittelmeer verschwunden sein. In Deutschland sind es vor allem die Sushi-Bars, die den Blauflossenthunfisch (auch Roter Thunfisch genannt) als Delikatesse servieren.
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Kroatien-Urlauber: Rettet die letzten Adria-Delphine!

Sonntag, 5. Juli 2009, 10:58

Zu Beginn der Reisesaison ruft die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) Kroatien-Urlauber zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt zur „Rettung der letzten Adria-Delphine" auf. Im Rahmen dieses Schutzprojekts gibt die GRD einen Sichtungsbogen heraus, in denen Urlauber Angaben zur Beobachtung von Meeressäugern machen und an die GRD senden können

Einer der letzten Adria-Delfine, Foto: U. Kirsch

Einer der letzten Adria-Delphine, Foto: U. Kirsch

Die Sichtungsbogen, die auch Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn enthalten, können direkt von der GRD-Aktionswebsite heruntergeladen werden Die gemeldeten Sichtungen werden dieses Jahr erstmals möglichst zeitnah auf der GRD-Homepage mit allen relevanten Informationen und Fotos eingetragen.
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