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Sea Explorers

Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (532)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

Haie am Abgrund

Mittwoch, 24. März 2010, 07:38

Stark gefährdet: Hammerhai, © Cat Holloway/WWF-Canon

Kein Herz für Haie: Die UN-Artenschutzkonferenz hält nicht alle bedrohten Arten für schützenswert und Deutsche essen Dorn- und Heringshai unter Pseudonym

Die internationale Staatengemeinschaft verweigert Hammerhai und Weißspitzen-Hochseehai den Schutz. Auch der bedrohte Dornhai darf weiterhin gefangen werden. Dagegen wird es für die stark überfischten Bestände des Heringshais wahrscheinlich eine Verschnaufpause geben.
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Roter Thunfisch geht den Bach runter

Freitag, 19. März 2010, 08:06

Roter Thunfisch, © Brian Skerry / WWF

Die Anträge zum Schutz des bedrohten Roten Thunfisches auf der Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens sind durchgefallen. „Das Votum der Vertragsstaaten ist eine Schande und setzt den König der Meere dem Untergang aus", sagt Karoline Schacht Fischereiexpertin des WWF.

„Diese Entscheidung ist ein Kniefall vor Wirtschaftsinteressen. Damit bleibt der Rote Thunfisch auch in Zukunft einer entfesselten Fischerei und einem nimmersatten japanischen Sushimarkt ausgesetzt." Vor allem Europa habe sich nach Ansicht des WWF um seine Verantwortung im Artenschutz gedrückt. „Die EU ist schon mit einem Schummelvorschlag nach Doha gefahren" so Schacht weiter. Doch selbst der „weichgespülte" EU-Antrag wurde abgelehnt.
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Biathletin Martina Beck kämpft für Schildkröten

Dienstag, 16. März 2010, 18:48

Die Biathletin Martina Beck am Schießstand, Foto: M. Beck

(hap) Die Biathlon-Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Vancouver Martina Beck wird nach Ende der Wettkampfsaison das Redaktionsteam von DiveInside, dem Onlinemagazin von Taucher.Net, verstärken und für den Artenschutz kämpfen

Die Topathletin, die seit Jahren in der Loipe und am Schießstand in der Biathlon-Weltspitze mitkämpft, wird als engagierte Umwelt- und Naturschützerin in der DiveInside-Redaktion projektbezogen als Teammitglied dabei sein, wenn es darum geht, den Lebensraum Meer nachhaltig zu schützen. Ihr besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Schutz bedrohter Arten.
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Bald mit Ökosiegel: Thunfisch aus der Dose

Montag, 1. März 2010, 19:37

Thunfisch

Thunfisch mit Ökosiegel, Foto: WWF

Thunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Thunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren lassen

40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen. Der WWF begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz in besonders artenreichen und empfindlichen Meeresgebiet zwischen den Philippinen, Indonesien und Papua Neuguinea. Ein Viertel des weltweiten Angebots an Skipjack-Thunfisch wird in dieser westpazifischen Region gefangen und vor allem als Dosenprodukt angeboten. Der Pro-Kopf Verzehr von Dosenthunfisch liegt in Deutschland bei 1,6 Kilo jährlich.
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Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Mittwoch, 24. Februar 2010, 07:14

Das Plakat des Films "Unsere Ozeane", © Universum Film GmbH

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu

Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane" als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. Filmstart ist am 25. Februar.
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CO2 Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Ozean?

Dienstag, 16. Februar 2010, 15:13

Vom Klimamodell simulierte zusätzliche Erwärmung im Jahr 2100 (in Grad Celsius), die durch einen vorübergehenden künstlichen Auftrieb im grün umrandeten Gebiet über den Zeitraum 2011-2060 verursacht wird, Quelle: IFM-GEOMAR.

Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte diesen „Geo-engineering" Ansatz jetzt in Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell auf den Prüfstand. Ergebnis: Der Nutzen dieser Behandlung für den Klimapatienten Erde ist begrenzt und die Nebenwirkungen können erheblich ausfallen

Dass erhebliche Anstrengungen notwendig sind, um die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels noch in einem vertretbaren Rahmen zu halten, ist mittlerweile unstrittig. Wie man die Konzentrationen der klimaschädlichen Spurengase, insbesondere Kohlendioxid, am besten reduziert, ist Thema zahlreicher Forschungsprojekte. Neben einer bisher nicht durchsetzbaren nachhaltigen Verringerung der Emissionen sind inzwischen auch verschiedene großtechnische Verfahren in der Diskussion, die den CO2-Anstieg in der Atmosphäre oder zumindest die globale Erwärmung bremsen sollen. In solchen Ansätzen, die unter dem Schlagwort „Geo-engineering" zusammengefasst werden, gibt es auch Ideen, wie man mehr Kohlendioxid im Ozean binden und langzeitlich speichern kann. Eine neue Methode, die mit Hilfe künstlicher Pumpen nährstoffreiches Wasser aus den Tiefen der Weltmeere an die Oberfläche bringen und so mehr CO2 im Wasser binden könnte, wurde jetzt von einem internationalen Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) auf ihre Wirksamkeit hin untersucht.
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Beuchat Green Diving – ein Umweltprojekt am Bodensee

Dienstag, 16. Februar 2010, 08:07

Beuchat Green Diving: eine Aktion für einen sauberen Bodensee

Beuchat Green Diving ist ein Umweltprojekt, das von Beuchat Deutschland, dem BMW-Autohaus Unterberger in Lindau und dem Beuchat-Diving-Center „Tauchakademie Bodensee" in Kressbronn ins Leben gerufen wurde

Der Startschuss für das Projekt fällt am 15. Mai 2010 mit einer Seesäuberungsaktion. Ausgangspunkt der Aktion wird die Tauchakademie Bodensee im Ferien- und Freizeitpark Gohren sein, deren Tauchbasis sich direkt am Ufer des Bodensees befindet.
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Vortrag über das Schicksal der Korallenriffe

Samstag, 30. Januar 2010, 12:43

Das Schicksal der Korallenriffe – über dieses Thema hält der israelische Experte für Ozeanversauerung Prof. Dr. Jonathan Erez am 4. Februar eine öffentliche Vorlesung in der Kunsthalle zu Kiel. Der Vortrag ist Teil eines fünftägigen Gastaufenthaltes von Professor Erez am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)

Prof. Dr. Jonathan Erez, Foto: privat

Seit Jahren messen Wissenschaftler eine beunruhigende Veränderung in den Ozeanen: Weil sie ungefähr ein Drittel des von Menschen produzierten Kohlendioxids aufnehmen, sinkt der ph-Wert des Meerwassers, das heißt es wird saurer. Das könnte für Korallenriffe wie das Great Barrier Reef vor Australien oder auch Kaltwasserkorallen vor der Küste Norwegens eine ernsthafte Bedrohung werden. Der weltweit erste Wissenschaftler, der sich im Rahmen seiner Forschung an Korallenriffen auch mit dem Thema Ozeanversauerung befasst hat, ist der israelische Ozeanograf Professor Jonathan Erez. Vom 1. bis 5. Februar ist der weltweit bekannte Experte zu Gast am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
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Seesterne: Klimaretter oder Klimaopfer?

Mittwoch, 13. Januar 2010, 13:13

Während ihres Lebens produzieren Seesterne Kalk (CaCO3 = Kalziumkarbonat) und binden dabei Kohlenstoff aus der Wassersäule. Wenn sie sterben, lagert sich dieser am Meeresboden ab: Echinodermata (Stachelhäuter), zu denen Seesterne oder Seelilien gehören, spielen offenbar eine viel größere Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf als bisher vermutet

Seestern, Foto: Stephanie Pohl, Sabrina Warnk, Alena Gall

Auf der anderen Seite sind sie durch die zunehmende Ozeanversauerung – eine Folge des von Menschen verursachten CO2-Ausstoßes – gefährdet. Ihr Einfluss auf das gesamte marine Ökosystem ist somit nicht zu unterschätzen. In einer in der Fachzeitschrift “Ecology Monographs” erschienenen Studie legt eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel erste Einschätzungen vor und fordert, den Beitrag der am Meeresboden lebenden Organismen zum globalen Kohlenstoffzyklus neu zu bewerten.
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Weihnachten: Welchen Fisch zum Fest?

Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:14

Rund 16 Kilogramm Fisch verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Gerade zur Weihnachtszeit zählt in vielen deutschen Haushalten Fisch zum Festtagsmenü. Doch längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus umweltverträglichem Fang, warnt der WWF

Beim Fischkauf sollte man auf das blaue MSC-Siegel achten

Beim Fischkauf sollte man auf das blaue MSC-Siegel achten

„Verbraucher sollten auf die Herkunft des Fisches achten, denn viele Fischereien plündern die Meere", so WWF-Expertin Heike Vesper. Weltweit gelten 80 Prozent aller Fischbestände als zu stark oder bis an die Grenzen ausgebeutet. „Wir raten, nur Fisch zu kaufen, der schonend gefangen wird und aus gesunden Beständen kommt", so Vesper. Zur Orientierung sollten Verbraucher beim Fischkauf auf das blaue Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) achten. Das Zeichen garantiert eine umweltfreundliche Fischerei.
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Rubrik: Umwelt, Schlagwörter: ,

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