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Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (507)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

YAQU PACHA Benefizveranstaltung

Freitag, 11. September 2009, 07:57

Am Sonntag, den 20. September 2009 von 10:00 bis 18:00 Uhr findet auf dem Vorplatz des Delfinariums im Tiergarten Nürnberg die elfte YAQU PACHA-Benefizveranstaltung statt

yaqu-pacha

YAQU PACHA lädt in den Tiergarten Nürnberg

Auf dem Programm steht eine große Tombola mit vielen attraktiven Gewinnen, deren Gesamterlös an die Naturschutzorganisation YAQU PACHA e.V. geht. Veranstaltet werden auch eine Zoo-Rallye mit attraktiven Sachpreisen und Kinder Schminken.
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Aquashift-Workshop zu den Folgen des Klimawandels

Mittwoch, 9. September 2009, 07:58

Die Erwärmung des Klimas, die Wissenschaftler derzeit beobachten, wird nicht nur für abschmelzende Gletscher und stärkere Unwetter sorgen. Sie könnte auch die Nahrungsnetze in allen Gewässern der Erde, vom Ozean bis zum kleinen Binnensee, entscheidend verändern

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

In wie weit und in welche Richtung das der Fall sein wird, untersucht das Schwerpunktprogramm „Aquashift“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. Etwa 60 Aquashift-Wissenschaftler aus 17 deutschen Instituten sowie mehrere Kollegen aus dem Ausland treffen sich vom 7. bis 9. September 2009 am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, um Ergebnisse der Arbeiten auszutauschen und die weitere Forschung zu planen. „Aquatische Nahrungsnetze weisen eine hohe Komplexität auf.
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Naturschutzverbände fordern Schutz des Roten Thun

Dienstag, 8. September 2009, 07:22

Das Fischereiministerium muss Flagge zeigen: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU, Foto: WWF, © Arnold Morascher

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner CSU, Foto: WWF, © Arnold Morascher

In einem offenen Brief fordern die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES auf EU-Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern.
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Forschungsprogramm zur Ozeanversauerung

Dienstag, 1. September 2009, 08:01

Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Die weitreichenden Folgen für Organismen – von winzigen Einzellern über Korallen und Fischen bis hin zu Walen – werden nun fieberhaft erforscht. Mit BIOACID übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in der internationalen Meeresforschung

Bioacid-Logo

Federführend für das Projekt ist das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. BIOACID – der Name ist Programm. Die Bezeichnung des neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 8,5 Millionen Euro geförderten Verbundprojekts kommt von der englischen Abkürzung für Biological Impacts of Ocean ACIDification. Der Begriff umschreibt die zwei großen Schwerpunkte: „ACID" ist der englische Begriff für Säure und „BIO" steht für Biologie, also die Lebewesen im Meer. Am 1. September nehmen über 100 Wissenschaftler und Techniker aus 14 Partnerinstitutionen sowie einem Unternehmen aus dem Bereich der Sensortechnologie ihre Arbeit in BIOACID auf. Professor Ulf Riebesell, Meeresbiologe am IFM-GEOMAR und Koordinator des Verbundprojekts, freut sich auf die Herausforderung: „Mit BIOACID wird der hohe Stellenwert der Klimafolgenforschung in Deutschland deutlich, in diesem Fall die Auswirkungen auf die Ozeane und seine Bewohner. Mit dieser Förderung können wir ganz neue Wege in der Erforschung eines hochaktuellen Themas bestreiten."
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Showdown für den Thunfisch-Schutz

Samstag, 29. August 2009, 09:46

Der WWF fordert ein klares Bekenntnis der Deutschen Regierung zum Handelsverbot-Antrag. Der Blauflossenthunfisch im Mittelmeer ist akut vom Aussterben bedroht

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Die EU-Mitgliedstaaten und die EU Kommission entscheiden, ob sie sich für einen wirkungsvollen Thunfischschutz im Mittelmeer einsetzen werden – oder ob sie den fortgesetzten Raubbau an einer lokal vom Aussterben bedrohten Spezies zulassen. Die zunächst deutliche Unterstützung aus Deutschland für ein internationales Handelsverbot droht jedoch zu fallen. Der WWF zeigt sich entsetzt über die offenbare Uneinigkeit im Abstimmungsverhalten der zuständigen deutschen Ministerien und fordert ein klares Votum zur Unterstützung des Handelsverbots.
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Fast die Hälfte aller Hai-Arten ist bedroht

Donnerstag, 27. August 2009, 08:16

Ein Drittel aller Hochsee-Haiarten ist vom Aussterben bedroht. Insgesamt 64 Arten befinden sich auf der aktuellen Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN)

Hammerhaie: dramatischer Rückgang der Bestände, Foto: Rette den Hai e. V.

Hammerhaie: dramatischer Rückgang der Bestände, Foto: Rette den Hai e. V.

Dramatisch sieht es etwa für den Bogenstirn Hammerhai aus, dessen Bestände laut IUCN in manchen Gebieten der Erde um 99 Prozent zurückgegangen sind. „Doch nicht nur einzelne Arten sind bedroht. Eine ganze Spezies ist betroffen. In weniger als 40 Jahren sanken die Hai-Populationen im Nordwest-Atlantik im Durchschnitt um 50 Prozent. Jährlich werden weltweit über 150 Millionen Haie von Menschen umgebracht.", so Dr. Folkart Schweizer, Vorsitzender von Rette den Hai e. V.
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Petition zum Schutz der Ostsee-Schweinswale

Dienstag, 25. August 2009, 06:44

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) hat beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Petition für ein Verbot von „Speedboot-Veranstaltungen" in der Ostsee zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale eingereicht

Ein durch eine Schiffsschraube getöteter Schweinswal, Foto: GRD

Ein durch eine Schiffsschraube getöteter Schweinswal, Foto: GRD

„Der Deutsche Bundestag möge zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale beschließen, dass ‚Speedboot-Veranstaltungen' in deutschen Hoheitsgewässern der Ostsee verboten werden", heißt es in der Petition.
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Spielend spenden

Freitag, 14. August 2009, 12:28

Unter www.dein-wissen-hilft.de kann man jetzt für zwei GRD-Projekte (Gesellschaft zu Rettung der Delphine) quizzen und dabei jeweils maximal 250 Euro für den guten Zweck erspielen – durch das Lösen von spannenden Aufgaben

Delphine brauchen unseren Schutz, Animation: GRD

Delphine brauchen unseren Schutz, Animation: GRD

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erweitern so ihr Wissen und spenden gleichzeitig geldlos für den guten Zweck. Alle Kinder, Eltern und Tierfreunde können zusammen mit der GRD und dein-wissen-hilft.de eine runde Summe für die gute Sache erspielen. Die erzielten Punkte werden von dein-wissen-hilft.de in Spenden (max. bis zu 250 Euro pro Projekt) umgewandelt.
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Ein Forschungsboot für Delphinprojekt in Brasilien

Sonntag, 2. August 2009, 07:35

Dank großzügiger Spenden namhafter Firmen der Tauchsportbranche konnte Yaqu Pacha e.V. im Juni ein Schlauchboot mit Außenbordmotor im Wert von 16.000 Euro anschaffen und und dem Biologenteam in Brasilien, das sich um den Schutz von Delphinen kümmert, zur Verfügung stellen

Das neue Boot im Einsatz

Das neue Boot im Einsatz

Yaqu Pacha e.V. führt seit mehreren Jahren in Brasilien ein Forschungsprojekt zum Schutz einer regionalen Delphinpopulation des Großen Tümmlers durch. Dieses Projekt wird von Prof. Dr. Eduardo Secchi von der Universidad Federal do Rio Grande in Brasilien koordiniert. Die Hauptgefahren für diese lokale Population von zirka 80 Tieren bilden die lokale Fischerei, der zunehmende Schiffsverkehr und die Gewässerverschmutzung durch die ansässige Industrie. Um den Erfolg des Projektes langfristig zu sichern, entstand die Notwendigkeit, ein eigenes Forschungsboot für das Projekt zu erwerben.
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Ölkatastrophe nach Frachterunglück in Norwegen

Freitag, 31. Juli 2009, 17:08

Das Frachtschiff „Full City" mit wahrscheinlich mehr als 1100 Tonnen Schweröl an Bord ist bei Langesund in einem empfindlichen Gebiet auf Grund gelaufen. Der Ölteppich kann zur Katastrophe für die empfindlichen Schären werden. Der WWF Norwegen meldet bereits erste Funde von Schweröl und verölten Vögeln an der Küste

Langesund Küstenlandschaft, © Sebastian Bergmann/WWF

Langesund Küstenlandschaft, © Sebastian Bergmann/WWF

Die „Full City" lief in der Nähe des Vogelschutzgebiets „Lille Såstein" auf, das in dieser Jahreszeit nicht betreten werden darf. „Das kann für die Seevögel in diesem Gebiet tödlich sein", erklärt Stephan Lutter, Experte des WWF Deutschland für Meeresschutzgebiete. Das Schutzgebiet dient als Brutplatz für viele Vogelarten wie Flussseeschwalben, Mittelsäger, Austernfischer und Brandenten. Durch das Unglück sind auch dort angesiedelte Seevögel wie Eiderenten, Silbermöwen und Sturmmöwe bedroht.
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