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Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (526)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

Beuchat Green Diving – ein Umweltprojekt am Bodensee

Dienstag, 16. Februar 2010, 08:07

Beuchat Green Diving: eine Aktion für einen sauberen Bodensee

Beuchat Green Diving ist ein Umweltprojekt, das von Beuchat Deutschland, dem BMW-Autohaus Unterberger in Lindau und dem Beuchat-Diving-Center „Tauchakademie Bodensee" in Kressbronn ins Leben gerufen wurde

Der Startschuss für das Projekt fällt am 15. Mai 2010 mit einer Seesäuberungsaktion. Ausgangspunkt der Aktion wird die Tauchakademie Bodensee im Ferien- und Freizeitpark Gohren sein, deren Tauchbasis sich direkt am Ufer des Bodensees befindet.
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Vortrag über das Schicksal der Korallenriffe

Samstag, 30. Januar 2010, 12:43

Das Schicksal der Korallenriffe – über dieses Thema hält der israelische Experte für Ozeanversauerung Prof. Dr. Jonathan Erez am 4. Februar eine öffentliche Vorlesung in der Kunsthalle zu Kiel. Der Vortrag ist Teil eines fünftägigen Gastaufenthaltes von Professor Erez am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)

Prof. Dr. Jonathan Erez, Foto: privat

Seit Jahren messen Wissenschaftler eine beunruhigende Veränderung in den Ozeanen: Weil sie ungefähr ein Drittel des von Menschen produzierten Kohlendioxids aufnehmen, sinkt der ph-Wert des Meerwassers, das heißt es wird saurer. Das könnte für Korallenriffe wie das Great Barrier Reef vor Australien oder auch Kaltwasserkorallen vor der Küste Norwegens eine ernsthafte Bedrohung werden. Der weltweit erste Wissenschaftler, der sich im Rahmen seiner Forschung an Korallenriffen auch mit dem Thema Ozeanversauerung befasst hat, ist der israelische Ozeanograf Professor Jonathan Erez. Vom 1. bis 5. Februar ist der weltweit bekannte Experte zu Gast am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
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Seesterne: Klimaretter oder Klimaopfer?

Mittwoch, 13. Januar 2010, 13:13

Während ihres Lebens produzieren Seesterne Kalk (CaCO3 = Kalziumkarbonat) und binden dabei Kohlenstoff aus der Wassersäule. Wenn sie sterben, lagert sich dieser am Meeresboden ab: Echinodermata (Stachelhäuter), zu denen Seesterne oder Seelilien gehören, spielen offenbar eine viel größere Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf als bisher vermutet

Seestern, Foto: Stephanie Pohl, Sabrina Warnk, Alena Gall

Auf der anderen Seite sind sie durch die zunehmende Ozeanversauerung – eine Folge des von Menschen verursachten CO2-Ausstoßes – gefährdet. Ihr Einfluss auf das gesamte marine Ökosystem ist somit nicht zu unterschätzen. In einer in der Fachzeitschrift “Ecology Monographs” erschienenen Studie legt eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel erste Einschätzungen vor und fordert, den Beitrag der am Meeresboden lebenden Organismen zum globalen Kohlenstoffzyklus neu zu bewerten.
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Weihnachten: Welchen Fisch zum Fest?

Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:14

Rund 16 Kilogramm Fisch verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Gerade zur Weihnachtszeit zählt in vielen deutschen Haushalten Fisch zum Festtagsmenü. Doch längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus umweltverträglichem Fang, warnt der WWF

Beim Fischkauf sollte man auf das blaue MSC-Siegel achten

Beim Fischkauf sollte man auf das blaue MSC-Siegel achten

„Verbraucher sollten auf die Herkunft des Fisches achten, denn viele Fischereien plündern die Meere", so WWF-Expertin Heike Vesper. Weltweit gelten 80 Prozent aller Fischbestände als zu stark oder bis an die Grenzen ausgebeutet. „Wir raten, nur Fisch zu kaufen, der schonend gefangen wird und aus gesunden Beständen kommt", so Vesper. Zur Orientierung sollten Verbraucher beim Fischkauf auf das blaue Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) achten. Das Zeichen garantiert eine umweltfreundliche Fischerei.
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Eisendüngung im Ozean: Fluch oder Segen?

Dienstag, 15. Dezember 2009, 16:02

Eisendüngung gilt als eine mögliche Maßnahme des sogenannten Geoengineering, um mehr Kohlendioxid im Ozean zu binden und somit die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu mildern

Sandsturm über dem Ostatlantik. Im Staub enthaltenes Eisen ist ein natürlicher Dünger, der zur Planktonvermehrung und verstärkten Aufnahme von CO2 führt, Foto: NASA

Sandsturm über dem Ostatlantik. Im Staub enthaltenes Eisen ist ein natürlicher Dünger, der zur Planktonvermehrung und verstärkten Aufnahme von CO2 führt, Foto: NASA

Eine großflächig angelegte Eisendüngung ist allerdings sehr umstritten, da deren Effizienz und mögliche Auswirkungen auf das Meeresökosystem noch wenig erforscht und daher sehr unsicher sind. Eine interdisziplinäre Studie Kieler Wissenschaftler, die im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" zusammenarbeiten, fordert die Forschungsarbeiten zur Eisendüngung fortzusetzen, um das Potential der Methode für das Geoengineering besser einschätzen zu können. Nach Ansicht der Forscher sind die dafür notwendigen Eisendüngungsexperimente sowohl unter völkerrechtlichen als auch naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten vertretbar.
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Schildkröten-Klinik & „Turtle-Watching" in Queensland

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 10:51

Das Reef HQ Aquarium in australischen Townsville hat ein neues Schildkröten-Krankenhaus eröffnet. Im Turtle Hospital werden erkrankte und verletzte Schildkröten aufgenommen und wieder gesund gepflegt

Das Reef HQ Aquarium in Townsville, Foto: Tourism Queensland

Das Reef HQ Aquarium in Townsville, Foto: Tourism Queensland

Ziel ist es, die weitgehend durch menschliche Einwirkung erkrankten Tiere so weit zu kurieren, dass sie eines Tages wieder ins Meer zurückgeführt werden können. Besucher des Turtle Hospitals bekommen auf einer geführten Tour einen guten Einblick in das Leben der Meerestiere und dürfen hautnah bei Behandlungen dabei sein.
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Rettungsringe für den Golfstrom?

Donnerstag, 26. November 2009, 07:29

Das Golfstromsystem ist bekannt für seinen Beitrag zum milden Klima Nordeuropas. Seit geraumer Zeit befürchten Ozeanographen und Klimaforscher, dass seine Stärke durch den Klimawandel allmählich abnehmen könnte

Temperaturen und Strömungen in 450 m Tiefe des hochauflösenden Kieler Computermodells (Momentanaufnahme), Grafik: IFM-GEOMAR

Temperaturen und Strömungen in 450 m Tiefe des hochauflösenden Kieler Computermodells (Momentanaufnahme), Grafik: IFM-GEOMAR

Unerwartete Hilfe liefern möglicherweise die Meeresströmungen südlich von Afrika: Wissenschaftler vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Universität Kapstadt haben entdeckt, dass der Agulhasstrom mehr salzreiches Wasser in den Atlantik transportiert. Dieses könnte dazu beitragen, das Golfstromsystem zu stabilisieren. Die Studie erschien am 26. November in der Fachzeitschrift Nature.
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Handelsverbot für Roten Thunfisch notwendig

Montag, 16. November 2009, 19:50

Als einzige Enttäuschung bewertet der WWF den Ausgang der einwöchigen Sitzung der Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) in Recife, Brasilien. Die Teilnehmer gingen auseinander, ohne die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des stark bedrohten Roten Thunfisch zu verabschieden

Roter Tunfisch © M. San Felix/WWF

Roter Tunfisch © M. San Felix/WWF

Die Fangquote für das kommende Jahr wurde für das Mittelmeer auf 13.500 Tonnen festgelegt. Das sind rund 6.000 Tonnen weniger als im aktuellen Fangjahr, aber noch immer viel zu viel, um diesen Bestand zu stützen. Der WWF sieht deswegen ein Handelsverbot als letzten Rettungsanker für den Roten Thunfisch. Ein solches soll im März diskutiert werden.
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Aal vor dem Aussterben

Donnerstag, 5. November 2009, 08:09

Der Europäische Aal steht kurz vor dem Aussterben. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) hat dringend einen maximalen Schutz des Aals in allen Entwicklungsstadien empfohlen

Fluss aal zum Verzehr, © Sabine Vielmo/WWF

Flussaal zum Verzehr, © Sabine Vielmo/WWF

Als Konsequenz fordert der WWF eine Schließung jeder Aal-Fischerei. Die Jungtierpopulation ist seit den achtziger Jahren auf ein bis neun Prozent ihrer Größe geschrumpft. Selbst bei Inkrafttreten eines sofortigen Fangstops wird es nach wissenschaftlichen Prognosen 60 bis 100 Jahre dauern, ehe sich der Aalbestande erholen, da es zuwenig fortpflanzungsfähige Tiere gibt.
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Giftwrack schädigt Mensch und Wal

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 15:25

Tonnen von Giftmüll, die nach der Havarie eines türkischen Frachters im August vor Madagaskar ausgetreten sind, haben ein Walsterben und weitreichende Schäden für die Bevölkerung und Umwelt verursacht

Havarie der "Gulser Ana" an Madagaskars Küste, © WWF

Havarie der "Gulser Ana" an Madagaskars Küste, © WWF

Laut eines aktuellen WWF-Reports gleichen einige Strandabschnitte regelrechten Todeszonen. Allein im Monat September strandeten neun Wale an der Küste, an der normalerweise drei tote Wale im Jahr verzeichnet werden. Die Einwohner der Region leiden unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten.
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