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Meldungen aus der Rubrik ‘Umwelt’ (558)

Meere, Seen und Flüsse sind nicht nur Lebensraum für etliche Meeressäuger, Fische und Krebse, sondern auch für uns Taucher. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Ökosysteme und ihrer Bewohner. Wir halten euch über (positive und negative) Ereignisse und Kampagnen zum Schutz der Umwelt auf dem Laufenden.

Aal vor dem Aussterben

Donnerstag, 5. November 2009, 08:09

Der Europäische Aal steht kurz vor dem Aussterben. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) hat dringend einen maximalen Schutz des Aals in allen Entwicklungsstadien empfohlen

Fluss aal zum Verzehr, © Sabine Vielmo/WWF

Flussaal zum Verzehr, © Sabine Vielmo/WWF

Als Konsequenz fordert der WWF eine Schließung jeder Aal-Fischerei. Die Jungtierpopulation ist seit den achtziger Jahren auf ein bis neun Prozent ihrer Größe geschrumpft. Selbst bei Inkrafttreten eines sofortigen Fangstops wird es nach wissenschaftlichen Prognosen 60 bis 100 Jahre dauern, ehe sich der Aalbestande erholen, da es zuwenig fortpflanzungsfähige Tiere gibt.
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Giftwrack schädigt Mensch und Wal

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 15:25

Tonnen von Giftmüll, die nach der Havarie eines türkischen Frachters im August vor Madagaskar ausgetreten sind, haben ein Walsterben und weitreichende Schäden für die Bevölkerung und Umwelt verursacht

Havarie der "Gulser Ana" an Madagaskars Küste, © WWF

Havarie der "Gulser Ana" an Madagaskars Küste, © WWF

Laut eines aktuellen WWF-Reports gleichen einige Strandabschnitte regelrechten Todeszonen. Allein im Monat September strandeten neun Wale an der Küste, an der normalerweise drei tote Wale im Jahr verzeichnet werden. Die Einwohner der Region leiden unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten.
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Kurs Süd: mit dem Tiefseesegler auf Datenfang

Samstag, 24. Oktober 2009, 08:05

Meeresforscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), Kiel brechen am Wochenende mit dem deutschen Forschungsschiff „Meteor" zu einer vierwöchigen Expedition in den tropischen Atlantik auf. Dort untersuchen sie die komplexen Strömungssysteme im tropischen Ostatlantik sowie die Auswirkungen der Veränderungen im Sauerstoff- und im Nährstoffgehalt auf Kleinstlebewesen im Ozean

Das Forschungsschiff "Meteor" auf See, Foto: Peter Linke, IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff "Meteor" auf See, Foto: Peter Linke, IFM-GEOMAR

Einen ganzen Monat lang werden rund 30 Meeresforscher aus vier Ländern unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) den tropischen Nordatlantik erkunden. Mit dem deutschen Forschungsschiff „Meteor" starten sie am 25. Oktober von den Kapverdischen Inseln gen Süden, überqueren einmal den Äquator und kehren auf fast demselben Wege wieder zurück. An Bord haben sie verschiedene hochmoderne Messinstrumente: rosettenförmige Kranzwasserschöpfer, frei fallende Sonden und kilometerlange Stahlseile, an denen verschiedene Sensoren befestigt sind. Sie messen Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Strömungsverlauf, werden entweder für längere Zeit an einer Stelle am Meeresboden verankert oder kurzzeitig vom Schiff ins Wasser gelassen. Eine kleine Attraktion unter den hochmodernen Messinstrumenten ist der Gleiter, ein ferngesteuerter Tiefseesegler. Einmal ausgesetzt, „fliegt" er eigenständig durch den Ozean, sammelt Daten und schickt sie über Satellit nach Kiel.
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Ölteppich erstickt Artenvielfalt in Timorsee

Freitag, 23. Oktober 2009, 17:40

Eine WWF-Expedition untersucht ökologische Schäden nach Australiens größter Öl-Katastrophe

Ölverschmutzte Timorsee, © Kara Burns/WWF

Ölverschmutzte Timorsee, © Kara Burns/WWF

Mehr als zwei Millionen Liter Rohöl sind seit dem Bohrunfall auf einer australischen Förderplattform in der Timorsee bisher ausgetreten und bedrohen eine der artenreichsten marinen Ökoregionen Australiens. Eine dreitägige Forschungsexpedition des WWF in die Unglücksregion erfasste Hunderte von Delfinen, Seevögeln und Meersschildkröten inmitten des giftigen Ölteppichs 200 Kilometer vor der Küste. Innerhalb von zwei Monaten scheiterten drei Versuche, das Leck an der Plattform zu schließen.
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Vortragsreihe „Jenseits der Angst"

Samstag, 10. Oktober 2009, 08:10

Auf ihrer diesjährigen Herbsttour ist Sharkproject wieder mit einem spannenden Vortrag „Jenseits der Angst" unterwegs. Die international bekannten UW-Filmer und Fotografen Andrea Ramalho und Ralf Kiefner zeigen in dem neuen Sharkproject-Multimediavortrag Haie, wie ihr sie noch nie gesehen habt

Das Plakat der Sharkprojekt-Herbsttour

Das Plakat der Sharkprojekt-Herbsttour

In vielen bisher noch nie gezeigten Bildern und Filmen entsteht ein völlig neues Bild über die meist gefürchteten Tiere der Welt. In 90 Minuten Vortrag wird aus dem Menschenfresser in unserem Kopf ein scheuer, intelligenter Räuber, der vor allem eines verdient: Respekt und Schutz. Denn der Vortrag vermittelt auch ein beklemmendes Bild über die drohende Ausrottung der Haie und die ökologischen Folgen für die Meere.
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Schluss mit der Datenwüste Ozean

Freitag, 2. Oktober 2009, 12:26

Auf dem Festland gehören sie längst zum wissenschaftlichen Standard: Messstationen, die Klimadaten sammeln und das Wechselspiel zwischen der Atmosphäre und dem Planeten dokumentieren. Nun gibt es sie auch für den mobilen Einsatz auf dem Ozean

Prof. Dr. Andreas Macke mit dem Mikrowellenradiometer in der neuen Messstation OCEANNET-Atmosphere, Foto:Maike Nicolai, IFM-GEOMAR

Prof. Dr. Andreas Macke mit dem Mikrowellenradiometer in der neuen Messstation OCEANNET-Atmosphere, Foto:Maike Nicolai, IFM-GEOMAR

Der Prototyp OCEANET-Atmosphere wurde federführend vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zusammen mit dem Leipziger Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) im Rahmen des Verbundprojektes OCEANET entwickelt und steht kurz vor seinem ersten Einsatz.
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Tortuga – Die unglaubliche Reise der Meeres-Schildkröte

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 10:31

Meeresschildkröten bevölkerten schon vor über 200 Millionen Jahren die Ozeane der Erde. Die Dinosaurier haben sie überlebt, ob sie die Plünderung der Meere durch rücksichtslose Fischereimethoden überstehen, ist ungewiss. Der WWF schätzt, dass jedes Jahr eine viertel Million Schildkröten an den Haken der Langleinenfischerei verenden oder in den Netzen der industriellen Fischerei grausam als so genannter Beifang ersticken. Die Fischerei ist die größte Bedrohung für das Überleben der Schildkröten, aber im Laufe ihres Lebens lauern auf die faszinierenden Tiere noch andere Gefahren

Das Plakat des Kinofilms "Tortuga"

Das Plakat des Kinofilms "Tortuga"

Einige davon thematisiert der Film „Tortuga“, der seit heute in deutschen Kinos läuft. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine beeindruckende Reise einer „Caretta Caretta“, der so genannten Unechten Karettschildkröte. Die Tiere können über 50 Jahre alt und über zwei Zentner schwer werden. Im Laufe ihres Lebens legen sie tausende Kilometer zurück bis sie nach 25-35 Jahren zur Eiablage wieder an den Strand zurückkehren, an dem sie einst geschlüpft sind. Der Film zeigt in faszinierenden Bildern die Lebensgeschichte einer weiblichen Meeresschildkröte und sensibilisiert die Zuschauer mit aufregenden Bildern für die Zerbrechlichkeit des Lebensraums Meer.
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Palau schafft weltweit erste Haischutzzone

Samstag, 26. September 2009, 18:03

Am Freitag, den 25. September 2009 erklärte Toribiong Johnson, Präsident der Republik Palau, einem kleinen Inselstaat im Pazifik, während einer Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die Gewässer der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Palau mit einer Fläche von 620.000 Quadratkilometern zur weltweit ersten, offiziell anerkannten Haischutzzone

Dermot Keane, Gründer des Palau Shark Sanctuary

Dermot Keane, Gründer des Palau Shark Sanctuary

Präsident Toribiong forderte auch ein generelles Verbot der Praxis des Abtrennens Haifischflossen und rief andere Nationen auf, dem Beispiel Palaus zu folgen. Durch sein Handeln hat Präsident Toribiong Palau an die vorderste Front der weltweiten Bemühungen zum Schutz der Haie gestellt.
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Seeaal und Schillerlocke vom Speiseplan gestrichen

Dienstag, 22. September 2009, 14:29

(hap) Ein großer Tag für den Haischutz und für alle engagierten Haischützer und Taucher, die gegen die Ausrottung der Haie kämpfen. Ein wichtiges Etappenziel zum Schutz der Haie ist erreicht: Die EU-Mitgliedstaaten haben einstimmig den deutschen Vorschlag angenommen, Dorn- und Heringshaie unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu stellen

Räucherwaren aus Herings- bzw. Dornhai: Seeaal und Schillerlocke, Foto: Sharkproject

Räucherwaren aus Herings- bzw. Dornhai: Seeaal und Schillerlocke, Foto: Sharkproject

Beide Haiarten kommen in den kühleren Meeresgebieten der Nord- und Südhalbkugel vor und sind in deutschen Küstengewässern heimisch. Das Fleisch dieser Haie ist unter den Bezeichnungen Schillerlocken und Seeaal eine begehrte Delikatesse. Anders als andere Fischarten wachsen Dorn- und Heringshaie langsam, werden spät geschlechtsreif und haben nur wenig Nachwuchs. Das macht die Bestände besonders empfindlich für Übernutzungen.
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Ostsee in Atemnot

Mittwoch, 16. September 2009, 11:17

Die Ostsee ist nicht nur das zweitgrößte Brackwassermeer weltweit, sie ist auch ein Meer mit ernsten Umweltproblemen. Ab Wassertiefen von 90 bis 110 Metern fehlt jeglicher Sauerstoff. Über 45.000 Quadratkilometer Meeresboden sind komplett sauerstofffrei, mit erheblichen Konsequenzen für die marine Lebewelt

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Am 18. September startet das Kieler Forschungsschiff „ALKOR" zu einer Expedition ins östliche Gotland-Becken, um dort in Wassertiefen von 60 bis 250 Metern den Umsatz beziehungsweise die Verteilung von Stickstoffverbindungen, Phosphaten, Eisen, Mangan und Kohlenstoff bei verschiedenen Sauerstoffkonzentrationen am Meeresboden zu messen und die jeweiligen Auswirkungen auf das Ökosystem zu untersuchen. „Wenn wir die Kreisläufe der Nährstoffe besser verstehen, können wir in Zukunft zum Beispiel besser vorhersagen, wann und warum giftige Blaualgen massenweise in der zentralen Ostsee auftreten", erklärt der wissenschaftliche Fahrtleiter, Dr. Olaf Pfannkuche vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
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