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Meldungen aus der Rubrik ‘Wissenschaft’ (300)

Unsere Rubrik Wissenschaft bringt euch Neuigkeiten rund um Forschungen zu maritimen und verwandten Themen: Meeresforschung allgemein, Meeresgeologie, Meeresbiologie usw.

Rettungsringe für den Golfstrom?

Donnerstag, 26. November 2009, 07:29

Das Golfstromsystem ist bekannt für seinen Beitrag zum milden Klima Nordeuropas. Seit geraumer Zeit befürchten Ozeanographen und Klimaforscher, dass seine Stärke durch den Klimawandel allmählich abnehmen könnte

Temperaturen und Strömungen in 450 m Tiefe des hochauflösenden Kieler Computermodells (Momentanaufnahme), Grafik: IFM-GEOMAR

Temperaturen und Strömungen in 450 m Tiefe des hochauflösenden Kieler Computermodells (Momentanaufnahme), Grafik: IFM-GEOMAR

Unerwartete Hilfe liefern möglicherweise die Meeresströmungen südlich von Afrika: Wissenschaftler vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Universität Kapstadt haben entdeckt, dass der Agulhasstrom mehr salzreiches Wasser in den Atlantik transportiert. Dieses könnte dazu beitragen, das Golfstromsystem zu stabilisieren. Die Studie erschien am 26. November in der Fachzeitschrift Nature.
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Kurs Süd: mit dem Tiefseesegler auf Datenfang

Samstag, 24. Oktober 2009, 08:05

Meeresforscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), Kiel brechen am Wochenende mit dem deutschen Forschungsschiff „Meteor" zu einer vierwöchigen Expedition in den tropischen Atlantik auf. Dort untersuchen sie die komplexen Strömungssysteme im tropischen Ostatlantik sowie die Auswirkungen der Veränderungen im Sauerstoff- und im Nährstoffgehalt auf Kleinstlebewesen im Ozean

Das Forschungsschiff "Meteor" auf See, Foto: Peter Linke, IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff "Meteor" auf See, Foto: Peter Linke, IFM-GEOMAR

Einen ganzen Monat lang werden rund 30 Meeresforscher aus vier Ländern unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) den tropischen Nordatlantik erkunden. Mit dem deutschen Forschungsschiff „Meteor" starten sie am 25. Oktober von den Kapverdischen Inseln gen Süden, überqueren einmal den Äquator und kehren auf fast demselben Wege wieder zurück. An Bord haben sie verschiedene hochmoderne Messinstrumente: rosettenförmige Kranzwasserschöpfer, frei fallende Sonden und kilometerlange Stahlseile, an denen verschiedene Sensoren befestigt sind. Sie messen Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Strömungsverlauf, werden entweder für längere Zeit an einer Stelle am Meeresboden verankert oder kurzzeitig vom Schiff ins Wasser gelassen. Eine kleine Attraktion unter den hochmodernen Messinstrumenten ist der Gleiter, ein ferngesteuerter Tiefseesegler. Einmal ausgesetzt, „fliegt" er eigenständig durch den Ozean, sammelt Daten und schickt sie über Satellit nach Kiel.
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Rubrik: Umwelt, Wissenschaft, Schlagwörter: ,

Schluss mit der Datenwüste Ozean

Freitag, 2. Oktober 2009, 12:26

Auf dem Festland gehören sie längst zum wissenschaftlichen Standard: Messstationen, die Klimadaten sammeln und das Wechselspiel zwischen der Atmosphäre und dem Planeten dokumentieren. Nun gibt es sie auch für den mobilen Einsatz auf dem Ozean

Prof. Dr. Andreas Macke mit dem Mikrowellenradiometer in der neuen Messstation OCEANNET-Atmosphere, Foto:Maike Nicolai, IFM-GEOMAR

Prof. Dr. Andreas Macke mit dem Mikrowellenradiometer in der neuen Messstation OCEANNET-Atmosphere, Foto:Maike Nicolai, IFM-GEOMAR

Der Prototyp OCEANET-Atmosphere wurde federführend vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zusammen mit dem Leipziger Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) im Rahmen des Verbundprojektes OCEANET entwickelt und steht kurz vor seinem ersten Einsatz.
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Abtauchen im Dienste der Wissenschaft

Donnerstag, 24. September 2009, 13:03

Seit 1997 bietet die TU Bergakademie Freiberg eine deutschlandweit einmalige akademische Weiterbildung an: Studierende aller Fachrichtungen können sich im Rahmen des Studiums Generale zum wissenschaftlichen Taucher ausbilden lassen. Höhepunkt und Abschluss ist die große Tauchexkursion, die in diesem Jahr wieder auf die italienische Insel Panarea führte

Taucher bei Temperaturmessungen vor Panarea, Foto: TU Bergakademie Freiberg

Taucher bei Temperaturmessungen vor Panarea, Foto: TU Bergakademie Freiberg

Am 3. November 2002 wurden östlich der Äolischen Insel Panarea Italien starke Gaseruptionen beobachtet. Nur wenige Wochen später, am 28. Dezember 2002, kam es zu einem heftigen Ausbruch des benachbarten Vulkans Stromboli, was ein Abrutschen der Nord-West-Flanke zur Folge hatte. Circa 20 Mio. m³ Gestein rutschten ins Meer und verursachten eine Tsunami-Welle, welche starke Zerstörungen an den Küsten von Stromboli und den benachbarten Inseln verursachte. Die zeitliche Koinzidenz war ein Hinweis auf eine gemeinsame Magmenkammer der beiden Vulkane Stromboli und Panarea.
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Rubrik: Wissenschaft, Schlagwörter:

Die Tiefsee in Berlin

Sonntag, 20. September 2009, 07:58

Bis 31. Januar 2010 läuft im Museum für Naturkunde Berlin die Sonderausstellung „Tiefsee"

Das Plakat der Ausstellung "Tiefsee"

Das Plakat der Ausstellung "Tiefsee"

Teufelsangler und Vipernfisch; Tintenfische – so riesig, dass sie Walen gefährlich werden können; Seelilien, die vor Millionen Jahren schon auf der Erde lebten; Würmer, die an kochend heißen Quellen in ewiger Finsternis leben: das sind einige der wenigen Dinge, die Forscher mittlerweile der Tiefsee als Geheimnis entrissen haben.
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Ostsee in Atemnot

Mittwoch, 16. September 2009, 11:17

Die Ostsee ist nicht nur das zweitgrößte Brackwassermeer weltweit, sie ist auch ein Meer mit ernsten Umweltproblemen. Ab Wassertiefen von 90 bis 110 Metern fehlt jeglicher Sauerstoff. Über 45.000 Quadratkilometer Meeresboden sind komplett sauerstofffrei, mit erheblichen Konsequenzen für die marine Lebewelt

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff "ALKOR", Foto: IFM-GEOMAR

Am 18. September startet das Kieler Forschungsschiff „ALKOR" zu einer Expedition ins östliche Gotland-Becken, um dort in Wassertiefen von 60 bis 250 Metern den Umsatz beziehungsweise die Verteilung von Stickstoffverbindungen, Phosphaten, Eisen, Mangan und Kohlenstoff bei verschiedenen Sauerstoffkonzentrationen am Meeresboden zu messen und die jeweiligen Auswirkungen auf das Ökosystem zu untersuchen. „Wenn wir die Kreisläufe der Nährstoffe besser verstehen, können wir in Zukunft zum Beispiel besser vorhersagen, wann und warum giftige Blaualgen massenweise in der zentralen Ostsee auftreten", erklärt der wissenschaftliche Fahrtleiter, Dr. Olaf Pfannkuche vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
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Rubrik: Umwelt, Wissenschaft, Schlagwörter:

Expedition zu norwegischen Korallenriffen

Montag, 14. September 2009, 07:48

Erst vor wenigen Jahren gerieten sie in den Focus der Wissenschaft. Schon jetzt ist klar: Die Ozeanversauerung im Zuge des weltweiten Klimawandels könnte eine ernsthafte Gefahr für sie darstellen. Die Rede ist von Kaltwasserkorallen, die zum Beispiel vor der Küste Norwegens ausgedehnte Riffe bilden

Das Tauchboot "JAGO" wird vom Forschungsschiff "POSEIDON" aus eingesetzt, Foto. K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Das Tauchboot "JAGO" wird vom Forschungsschiff "POSEIDON" aus eingesetzt, Foto. K. Hissmann, IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff „POSEIDON" und das bemannte Tauchboot „JAGO" des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sind dort derzeit gemeinsam unterwegs. Unter der Leitung des Kieler Meeresbiologen Armin Form untersuchen Biologen, Geologen und Paläontologen aus Kiel, der Schweiz und aus Schweden die komplexe Lebensgemeinschaft der Kaltwasserkorallen.
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Aquashift-Workshop zu den Folgen des Klimawandels

Mittwoch, 9. September 2009, 07:58

Die Erwärmung des Klimas, die Wissenschaftler derzeit beobachten, wird nicht nur für abschmelzende Gletscher und stärkere Unwetter sorgen. Sie könnte auch die Nahrungsnetze in allen Gewässern der Erde, vom Ozean bis zum kleinen Binnensee, entscheidend verändern

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

Ein Ruderfußkrebs. Seine Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven. Verschieben sich wegen Klimaveränderungen die Wachstumsphasen, könnte diese Nahrunsgquelle für die Jungfische wegfallen, Foto: IFM-GEOMAR

In wie weit und in welche Richtung das der Fall sein wird, untersucht das Schwerpunktprogramm „Aquashift“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. Etwa 60 Aquashift-Wissenschaftler aus 17 deutschen Instituten sowie mehrere Kollegen aus dem Ausland treffen sich vom 7. bis 9. September 2009 am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, um Ergebnisse der Arbeiten auszutauschen und die weitere Forschung zu planen. „Aquatische Nahrungsnetze weisen eine hohe Komplexität auf.
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Forschungsprogramm zur Ozeanversauerung

Dienstag, 1. September 2009, 08:01

Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Die weitreichenden Folgen für Organismen – von winzigen Einzellern über Korallen und Fischen bis hin zu Walen – werden nun fieberhaft erforscht. Mit BIOACID übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in der internationalen Meeresforschung

Bioacid-Logo

Federführend für das Projekt ist das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. BIOACID – der Name ist Programm. Die Bezeichnung des neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 8,5 Millionen Euro geförderten Verbundprojekts kommt von der englischen Abkürzung für Biological Impacts of Ocean ACIDification. Der Begriff umschreibt die zwei großen Schwerpunkte: „ACID" ist der englische Begriff für Säure und „BIO" steht für Biologie, also die Lebewesen im Meer. Am 1. September nehmen über 100 Wissenschaftler und Techniker aus 14 Partnerinstitutionen sowie einem Unternehmen aus dem Bereich der Sensortechnologie ihre Arbeit in BIOACID auf. Professor Ulf Riebesell, Meeresbiologe am IFM-GEOMAR und Koordinator des Verbundprojekts, freut sich auf die Herausforderung: „Mit BIOACID wird der hohe Stellenwert der Klimafolgenforschung in Deutschland deutlich, in diesem Fall die Auswirkungen auf die Ozeane und seine Bewohner. Mit dieser Förderung können wir ganz neue Wege in der Erforschung eines hochaktuellen Themas bestreiten."
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Neue Einblicke in den Meeresboden

Dienstag, 11. August 2009, 07:53

Drei Wochen lang waren Meeresforscher vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) mit dem Forschungsschiff „Poseidon" vor dem Nil-Delta unterwegs, um Schlammvulkane am Grund des Mittelmeers genau zu untersuchen. Dabei setzten sie erstmals von einem deutschen Forschungsschiff aus eine neue Technik zu Erkundung des Meeresbodens ein: die vollständige 3-D-seismische Vermessung

3D-Vermessung des Schlammvulkans North Alex, Grafik: IFM-GEOMAR

3D-Vermessung des Schlammvulkans North Alex, Grafik: IFM-GEOMAR

Konzentriert arbeiten mehrere Männer mit Schutzhelmen und Schwimmwesten auf dem Achterdeck des Kieler Forschungsschiffes „Poseidon". Sie legen Schwimmer und Scherbretter zurecht, die über Stahltrossen und Kabel miteinander verbunden sind. Was auf den ersten Blick wie das Fanggeschirr eines Fischtrawlers anmutet, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein brandneues System zur Erkundung des Meeresbodens. Das Prinzip: An einem quer zur Fahrtrichtung hinter dem Schiff geschleppten Kabel hängen bis zu 25 parallele Ketten mit Druckaufnehmern, sogenannten Hydrophonen. Während das Schiff genau definierte Positionen abfährt, erzeugt ein Luftpulser unter Wasser Schallwellen. Diese Schallwellen durchqueren das Wasser und gelangen durch den Meeresboden in den Untergrund.
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