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Rubrik: Szene

Apnea Festival 2015 am Walensee in der Schweiz

Mittwoch, 12. August 2015, 09:20

Elisabeth Hummel, Nik Linder, Antonio Kodermann und René Trost – eine Liste von Freediving-Profis die ihresgleichen sucht. Beim diesjährigen Apnea Festival am Walensee in der Schweiz gab es die Möglichkeit, mit den Profis zu tauchen und den ein oder anderen Tipp aus erster Hand zu ergattern

Apnea Festival 2015 am Walensee

Apnea Festival 2015: Übungen am Walensee

Am 8. und 9. August 2015 war es endlich wieder soweit: Das Apnea Festival 2015, das von den beiden Freediving-Instructor-Trainern René Trost und Nik Linder im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, stand auf dem Programm. Mit insgesamt 30 Teilnehmern waren alle Plätze restlos ausgebucht.

Bei strahlendem Sonnenschein vor der herrlichen Bergkulisse der Schweizer Alpen, wurden in zwei Workshops für Anfänger und fortgeschrittene Freediver Atemübungen, Yoga, Pranayama, Entspannungstechniken und praktische Kenntnisse über das Freitauchen vermittelt. Natürlich stand auch ein Wettkampf auf dem Programm. Dabei musste jeder Teilnehmer im Vorfeld eine Tiefe zwischen 5 und 20 Meter angeben. Beim Tauchgang musste eine abgeklebte Maske angezogen werden, so dass man nur nach Gefühl die vorher angegebene Tiefe erreichen konnte. Der Teilnehmer mit der geringsten Differenz zwischen angegebener und tatsächlich getauchter Tiefe wurde zum Sieger erklärt. Zu gewinnen gab es u.a. den neuen Tauchcomputer „Smart Apnea" und die Backpack „Attack" von Mares. Am Ende gab es eine Siegerin, deren Differenz lediglich bei 0,3 m lag.

Mit Elisabeth Hummel, die gerade den deutschen Rekord in der Disziplin Free Immersion im See aufstellte, Nik Linder, dem mehrfachen Weltrekordhalter, Antonio Kodermann, der bereits die 100m Marke knackte und dem aktuell nach SSI-Freediving-Ausbildungszahlen weltweit auf Platz 1 liegenden René Trost, stand die geballte Freediving-Kompetenz das komplette Wochenende als Instructor zur Verfügung.

Die strahlenden Gesichter der Kursteilnehmer und einige persönliche Tiefenrekorde bestätigten die sehr gute Arbeit der Freediving-Profis. Auch René Trost zeigte sich begeistert: „Die enormen Fortschritte der Teilnehmer zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Thema Freediving immer populärer wird. Auch im Jahr 2016 werden wir das Event weiter fortführen.“

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