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Rubrik: Umwelt

Geisternetze mal anders: Bergung von Hummerreusen in Irland

Montag, 13. August 2018, 09:44

Geisternetze töten jährlich Millionen von Meerestieren. Die niederländische Ghost Fishing Stiftung wird gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. (GRD) vom 3. bis 6. September 2018 an der Westküste Irland Geisternetze bergen

Bergung einer Hummerreuse

Bergung einer Hummerreuse, Foto: © Peter Verhoog/Ghost Fishing

Die Küstengewässer Irlands sind bekannt für ihre atemberaubende Artenvielfalt – alleine 24 Wal- und Delphinarten gibt es dort. Jetzt findet in dieser Gegend zum erstem Mal eine Bergung der tödlichen Fallen statt.

Das Fischen mit Netzen ist an der Westküste Irlands verboten. Eine Erkundungmission im Mai 2018 ergab, dass unzählige Hummerreusen auf dem Meeresboden liegen, deren Fangkörbe und Befestigungsseile ohne Unterlass weiterfischen und unzählige Haie, Fische und Krebstiere töten. „Für den Erhalt der marinen Artenvielfalt ist es sehr wichtig, das sinnlose Sterben zu beenden“ erklärt Diplom-Biologin Verena Platt-Till, die als Taucherin für die GRD an der Aktion teilnimmt.

Die Mission „Stone & Pots“, deren Ausgangspunkt bei der Tauchschule „Scubadive West“ im irischen Galway ist, wird von sechs hochqualifizierten Technischen Tauchern ehrenamtlich durchgeführt. Geborgene Hummerreusen sollen – je nach Zustand – an die irischen Fischer zurückgeben werden, um sie wiederverwenden zu können.

Die lokale Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen einer Präsentation der Ghost Fishing Stiftung sowie einer Strandsäuberungsaktion des Teams, am 6. September 2018 beizuwohnen.
Interessierte finden weitere Informationen zur Mission „Stone & Pots“ auf Facebook: https://facebook.com/ghostnetsIreland/.

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Video-Link: https://youtu.be/fDkoPrznuJQ

Die Mission wird ermöglicht durch die Unterstützung von: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), LUSH GmbH Fresh Handmade Cosmetics, Tauchen – Award der Zeitschrift Tauchen und Dapper Tatoo.

Infos: www.ghostfishing.org und www.delphinschutz.org.

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