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Rubrik: Tauchausbildung

Kindertauchkurse im Urlaub – Was Eltern wissen müssen

Dienstag, 23. August 2011, 07:31

Die meisten Tauchbasen, die Kindertauchkurse anbieten, unterliegen strengen, international angeglichenen Sicherheitsvorschriften. Den Kindern werden die Grundregeln des Tauchens auf spielerische Weise vermittelt und kein Kind wird zu einem Tauchgang gezwungen. Was man diesbezüglich als Elternteil wissen sollte und worauf unbedingt zu achten ist, erklären wir hier

Kindertauchen

Mit der richtigen Vorbereitung macht Kindertauchen Spaß, Foto: © philippe Devanne – Fotolia.com

Sicherer Spaß unter Wasser

Bevor der Tauchspaß beginnen kann, fordern seriöse Tauchschulen immer ein ärztliches Attest und eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Meist wird auch, unter Berücksichtigung medizinischer Erkenntnisse, ein bestimmtes Mindestalter festgelegt, das in den meisten Fällen bei 8 Jahren liegt. Kinder, die erheblich jünger sind, erhalten meist nur eine spielerische Schnorchel-Ausbildung in seichtem Gewässer, bei der die Eltern assistieren müssen. Überzeugen Sie sich als Elternteil auch von der technischen Ausrüstung der Tauchschule. Es ist wichtig, dass das notwendige Equipment in allen Kindergrößen vorhanden ist, damit die Kinder nicht am Ende mit zu schweren Flaschen oder zu großen Neoprenanzügen ins Wasser steigen.
Übrigens: Bevor man in den Urlaub aufbricht, kann man sich über interessante Reiseziele über die Reisenachrichten im Internet informieren oder sich Anregungen holen.
Die jeweilige Tauchtiefe sollte nach logischen Gesichtspunkten und nach Alter und Größe der Kinder gestaffelt sein. Außerdem empfiehlt es sich, dass die Kinder den Grundkurs in einem überschaubaren, mäßig tiefen Pool absolvieren und nur ausnahmsweise bei flachem, ruhigem Wasser im Meer beginnen.

Infos in den Reisenachrichten

Zunächst einmal sollten den Tauchanfängern theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Ob die Kinder die notwendigen Grundlagen dann auch verinnerlichen, hängt stark vom Tauchlehrer ab. Prüfen sie, ob der jeweilige Tauchlehrer (oder die jeweilige Tauchlehrerin) gut mit Kindern umgehen kann. Es gibt übrigens spezielle Ausbildungen der Tauchlehrer, die auf jeden Fall nachweislich vorhanden sein sollten. Es sollte sich von selbst verstehen, dass man vorab auch ein Gespräch mit seinem Kind führen muss. Der kleine Tauchschüler sollte sich nicht unter dem Zwang sehen, jede Übung bedenkenlos mitzumachen. Wenn man etwas nicht kann oder es sich partout nicht zutraut, ist es manchmal auch besser, man lässt es. Es sollte ganz klar sein, dass der Spaß im Vordergrund steht, man aber dem Lehrer trotzdem gewissenhaft zuhören muss und nicht zu sehr herumalbert.
Wenn sie alle Risiken bedacht haben, die Tauchschule alle Kriterien erfüllt und ihr Kind gut auf seine erste Tauchübung vorbereitet wurde, steht dem ersten Tauchunterricht eigentlich nichts mehr im Wege. Sollte das Kind daran Gefallen finden, kann in ein paar Jahren dann der nächste Kurs folgen, bis man irgendwann Seite an Seite mit dem Spross auf Tauchtouren gehen kann.

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