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Rubrik: Umwelt

NABU stellt im Meeresmuseum Stralsund alternative Fischfangmethoden vor

Donnerstag, 5. Februar 2015, 17:32

Jahr für Jahr sterben Hunderte Schweinswale und Tausende Seevögel als ungewollter Beifang in der Ostseefischerei. Insbesondere die feinen Maschen der Stellnetze werden viel zu oft zur tödlichen Falle

Ostseekutter

Automatische Langleine an Bord eines deutschen Ostseekutters, Foto: © NABU/K. Detloff

Und so stehen sich die gängige Fischereipraxis und der Schutz von Schweinswal, Eisente & Co. in den küstennahen Natura-2000-Gebieten heute scheinbar unvereinbar gegenüber. Aber muss das so sein? Gibt es Fanggeräte, die Fischern ihr Einkommen sichern, aber Beifang reduzieren oder gar vermeiden können?

Referent Dr. Kim Detloff, Leiter NABU Meeresschutz, beschreibt die Problematik des Beifangs in der Ostseefischerei, stellt alternative Fanggeräte, wie automatische Langleinen oder Fischfallen, vor und skizziert vergangene und aktuelle Forschungsprojekte. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem informativen Vortrag am Donnerstag, 12. Februar 2015, um 19:00 Uhr im Meeresmuseum Stralsund willkommen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Infos: www.deutsches-meeresmuseum.de.

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