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Rubrik: Szene

Neue Walmodelle und geflutetes Schiffswrack im Ozeaneum Stralsund

Freitag, 30. März 2018, 10:12

Weit oben im Museumsfoyer und tief unten auf dem Grunde des größten Aquariums gibt es spannende Neuheiten, die Osterferiengäste im Ozeaneum Stralsund jetzt entdecken können. Zwei originalgetreue Modelle von Narwalen und ein nachgebautes Schiffswrack sind die Neuzugänge im Museum auf der Stralsunder Hafeninsel

Aquarium "Offener Atlantik"

Ein originalgetreues Wrack ist das zentrale Element im neuen Aquarium „Offener Atlantik", Foto: © Romy Kiebel/Ozeaneum Stralsund

Das größte Aquarium im Ozeaneum ist nach einer umfassenden Renovierung anlässlich des zehnten Museumsgeburtstags frisch befüllt. Dazu mischten Aquarientechniker gut 2,6 Millionen Liter Wasser mit 85 Tonnen Meersalz direkt im Becken an. Nun werden schrittweise die Filteranlagen angeschlossen und sorgen nicht nur für klare Sicht, sondern schaffen die Wohlfühlfaktoren für die ersten Fische, die in den nächsten Tagen einziehen sollen. Ein besonderer Blickfang ist schon jetzt das elf Meter lange Wrack, das nach der Vorlage eines 1909 gesunkenen Frachtschiffs in verkleinertem Maßstab gebaut wurde.

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Video-Link: https://youtu.be/xdDgUH0mSZI

Zwei originalgroße Modelle von Narwalen ergänzen ab sofort die Ausstellung 1:1 Riesen der Meere im Ozeaneum. Das gut fünf Meter lange Männchen und das 3,50 Meter große Weibchen stammen aus der Werkstatt des Figurenbauers Peter Ardelt in Dresden, wo bereits die Großwale für das Ozeaneum Stralsund entstanden sind. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wofür männliche Narwale ihren durchschnittlich zwei Meter langen, markanten Stoßzahn einsetzen. Mit jeweils rund 40 Kilogramm sind die Modelle um Hunderte Kilo leichter als echte Narwale und schweben über den Köpfen der Besucher im Foyer des Ozeaneums.

Auch über die Osterfeiertage lädt das Ozeaneum täglich von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr zu einer Reise durch die nördlichen Meere mit 50 Aquarien und fünf Ausstellungen ein. Jeweils um 12:00 Uhr findet die kommentierte Pinguinfütterung statt.

Infos: www.ozeaneum.de.

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