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» Beiträge mit dem Schlagwort "Geomar"

Meldungen zum Thema ‘Geomar’ (128)

Meeresschutzgebiete: Grundschleppnetzfischerei gefährdet viele Arten

Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:40

Grundschleppnetzfischer

In Meeresschutzgebieten (MPAs für Marine Protected Areas) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Science erschienen ist, zeigt, findet in etwa 60% dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten
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Mares

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Das Meer hat ein langes Gedächtnis. Als das Wasser im heutigen tiefen Pazifik zuletzt Sonnenlicht erblickte, war Karl der Große Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, die Song-Dynastie regierte China und die Oxford University war gerade gegründet. Während dieser Zeit zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert war das Erdklima im Allgemeinen wärmer, bevor sich die Kälte der Kleinen Eiszeit um das 16. Jahrhundert herum einstellte Forscher der Woods Hole Oceanographic Institution...

In der Mekong-Region wurden innerhalb eines Jahres insgesamt 157 neue Arten entdeckt. Das zeigt der neue WWF-Report „New Species on the Block“, der die Ergebnisse und Resultate hunderter Wissenschaftlern aus Laos, Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha zusammengetragen hat Insgesamt waren es im vergangenen Jahr drei verschiedene Säugetiere, 23 Fische, 14 Amphibien, 26 Reptilien und 91 Pflanzen, die neu beschrieben wurden. Zwischen 1997 und 2017 wurden damit in dieser Region 2.681...

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, warum einige eng verwandte Arten eines legendären Rifffisches sehr unterschiedliche Farbmuster haben, während andere sehr ähnlich aussehen Ein Team von Forschern unter der Leitung des ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies an der James Cook University untersuchte die Unterschiede im Erscheinungsbild von 42 Arten des Falterfisches Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Unterschiede in den Farbmustern zwischen zwei eng verwandten Falterfischarten am deutlichsten sind,...

Weihnachten im Westpazifik

Samstag, 22. Dezember 2018, 10:31

Forschungsschiff "SONNE"

Welche Prozesse laufen bei der Bildung neuer Erdkruste in den Ozeanen ab? Wann und wie entstehen dabei Metall-Lagerstätten? Um diese Fragen zu beantworten, unternimmt eine multidisziplinär zusammengesetzte Gruppe von Wissenschaftlern eine Expedition mit dem Forschungsschiff „SONNE" in das Lau-Becken im Südwestpazifik. Die siebenwöchige Fahrt begann am 11. Dezember 2018 in Fidschi. Auch während der Weihnachtsfeiertage und über den Jahreswechsel wird auf See gearbeitet
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Ozeanversauerung begünstigt Massenvermehrung giftiger Alge

Donnerstag, 29. November 2018, 08:23

Taucher

Steigen die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und folglich auch im Ozean weiter an, könnte dies die massenhafte Vermehrung toxischer Algen begünstigen, mit weitreichenden Folgen für das Nahrungsnetz im Meer. Das hat ein Langzeitexperiment vor den Kanarischen Inseln gezeigt, das eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel durchgeführt hat
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Unsere Meere sind gigantische Wärmespeicher

Samstag, 10. November 2018, 17:25

Nordsee

Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhauskonzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Das Ergebnis: die Meere haben in den vergangenen 25 Jahren deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisher berechnete Durchschnittswerte vermuten ließen
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Sizilien: Der Südosthang des Ätna rutscht ab

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 11:16

Ätna Ostflanke

Die Südostflanke des Ätna rutscht langsam in Richtung Meer. Ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ konnte mithilfe eines neuen, schallbasierten Vermessungsnetzes nachweisen, dass sich der Hang auch unter Wasser weiterbewegt. Innerhalb von acht Tagen bewegte er sich um circa vier Zentimeter. Ein plötzliches und schnelles Abrutschen des gesamten Hangs könnte zu einem Tsunami mit schwerwiegenden Folgen für die gesamte Region führen
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Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 18:16

Manganknollen

Noch gibt es keine Abbaulizenzen für Tiefsee-Erzvorkommen außerhalb staatlicher Wirtschaftszonen. Das könnte sich in wenigen Jahren ändern. Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierte internationale Projekt „MiningImpact“ untersucht seit 2014 am Beispiel von Manganknollen-Gebieten im Pazifik, welche ökologischen Folgen Tiefseebergbau hätte. Jetzt startete in Brüssel die zweite Phase des Projekts, an der insgesamt 32 Einrichtungen aus 10 Ländern beteiligt sind
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Arktis: Expedition in die Laptewsee gestartet

Mittwoch, 5. September 2018, 08:50

AKADEMIK TRYOSHNIKOV

Vor Kurzem kam der russische Forschungseisbrecher „AKADEMIK TRYOSHNIKOV“ in einer speziellen Mission nach Kiel. Das mehr als 130 Meter lange Flaggschiff der russischen Polarforschungsflotte verlud Ausrüstung für eine zweimonatige Expedition in die sibirische Arktis. Am 18. August 2018 startete die Fahrt mit einem internationalen Forschungsteam in Archangelsk
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Mikroplastik verbindet sich mit natürlich vorkommenden Partikeln

Dienstag, 4. September 2018, 10:43

Biofilm

Obwohl in den Meeren bereits riesige Mengen an Plastik driften und ständig neues Mikroplastik in die Ozeane gelangt, sind die Konzentrationen von Mikroplastik in der Oberflächenschicht geringer als erwartet. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht haben jetzt nachgewiesen, dass Mikroplastik im Meerwasser mit natürlich vorkommenden Partikeln interagiert und sogenannte Aggregate bildet. Diese Aggregatbildung könnte erklären, wie Mikroplastik von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten absinkt
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Die Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

Montag, 27. August 2018, 09:29

Seegras

Der Klimawandel beeinflusst in zunehmendem Maße die Ozeane. Temperatur und Meeresspiegel steigen, die Ozeanversauerung nimmt zu, der Sauerstoffgehalt verringert sich. Diese Prozesse haben einen Einfluss auf die marinen Ökosysteme und werden intensiv untersucht. Eine internationale Gruppe mariner Ökologen warnt jetzt davor, nur den Einfluss dieser langfristigen Änderungen („Ozeanklima“) zu betrachten. Auch rasche Fluktuationen physikalischer, chemischer und biologischer Faktoren haben einen sehr großen Einfluss auf die Lebewelt im Meer. Dieses „Ozeanwetter“ wird extremer, ist aber in bisherigen Studien kaum berücksichtigt
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Meeresmüll in entlegensten Regionen

Sonntag, 26. August 2018, 09:22

Galapagoshai

Die Osterinsel im Südpazifik ist eine der entlegensten Regionen der Erde. Obwohl tausende Kilometer von den Kontinenten entfernt, lassen sich dort, wie im gesamten Südpazifik, die Abfälle der menschlichen Zivilisation in Form von Plastik nachweisen
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