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» Beiträge mit dem Schlagwort "Geomar"
Sea Explorers

Meldungen zum Thema ‘Geomar’ (114)

Reise-Stress kann Bioinvasoren trainieren

Freitag, 15. Juni 2018, 09:30

Miesmuscheln

Der weltumspannende Warenverkehr mit seinen vielen Schiffsbewegungen über Ozeane hinweg trägt dazu bei, dass immer mehr Arten in fremde Ökosysteme einwandern. Studierende des GAME-Programms am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel fanden jetzt Hinweise, dass Schiffe dabei nicht nur als Transportmittel dienen, sondern dass sie Organismen sogar für die Eroberung neuer Lebensräume trainieren können
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Mares

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von Dr. Florian Huber Weit oben im Norden, zwischen Finnland und Schweden, liegen die Åland-Inseln. Ende Mai machte sich ein Teil des Kieler Submaris-Teams auf den Weg dorthin, um eine weitere spannende Episode für Deutschlands bekannteste Dokumentationsreihe „Terra X“ zum Thema „Unterwasserarchäologie“ zu drehen.   Seit etwa 800 vor Christus ist der finnische Archipel in der nördlichen Ostsee ein stark befahrener Handelsweg. Über 6.500 kleine Inseln und Schären ragen aus...

Schwalbenschwanz-Riffbarsch

In einem sich rasch verändernden Klima ist der Rückgang der Tierpopulationen ein großes Problem. Jetzt hat ein internationales Forscherteam neue Erkenntnisse über die Anpassung von Rifffischen an die globale Erwärmung auf genetischer Ebene gewonnen Forscher des ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies (Coral CoE) und der King Abdullah University of Science & Technology (KAUST) haben herausgefunden, dass Rifffische von ihren Eltern die genetischen Werkzeuge zur Anpassung an die...

Persischer Golf und Golf von Oman

Neue Untersuchungen der University of East Anglia (UEA) haben einen dramatischen Rückgang des Sauerstoffs im Golf von Oman bestätigt: Die Umweltkatastrophe ist schlimmer als erwartet Die Todeszone wurde durch Untersuchungen mittels Unterwasserrobotern, sogenannte Seagliders, bestätigt, die Daten in Gebieten sammeln konnten, die aufgrund von Piraterie und der geopolitischen Spannungen bisher unzugänglich waren. Die Roboter sind etwa so groß wie ein kleiner menschlicher Taucher, können aber eine Tiefe von 1.000 Metern...

Munition im Meer: Auswirkungen nur lückenhaft bekannt

Donnerstag, 24. Mai 2018, 08:49

Forschungstaucher

Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs liegen noch unzählige Stücke Munition aus dieser Zeit in allen Weltmeeren und rosten vor sich hin. Sind die Hüllen erst beschädigt, können die Sprengstoffe giftige Substanzen ans Meerwasser abgeben. Eine neue Überblicks-Studie von Forschern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Schleswig-Holsteinischen Umweltministeriums weist auf erhebliche Wissenslücken bezüglich der Verbreitung und Auswirkungen dieser Chemikalien für marine Ökosysteme hin
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Markierte Meerforelle aus Schleswig-Holstein beißt in Dänemark an

Dienstag, 15. Mai 2018, 10:15

Meerforelle

Die Meerforelle ist von Hobbyanglern und Berufsfischern gleichermaßen begehrt. Um die Bestände besser managen zu können, finanziert das Land Schleswig-Holstein am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein Projekt, das unter anderem die Lebenszyklen und Wanderungsbewegungen der Fische detailliert untersucht. Jetzt wurde erstmals eine nahe der Geltinger Bucht markierte Meerforelle vor der dänischen Insel Ærø gefangen
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Sauerstoffmangel in marinem Schnee

Donnerstag, 12. April 2018, 12:44

Underwater Vision Profiler (UVP)

Die Produktivität des Ozeans wird maßgeblich durch die Verfügbarkeit von Nährstoffen bestimmt. In sauerstofffreien Bereichen des Ozeans wird oft Nitrat verbraucht, das somit dem Nährstoffzyklus für längere Zeit entzogen wird. Die Autoren einer internationalen Studie unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass auch in sogenanntem „marinem Schnee“ Mikro-Nischen auftreten können, in denen diese Nitratatmung in großem Maße stattfindet.
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Ozeanversauerung: Heringe könnten profitieren

Montag, 26. März 2018, 09:29

Mesokosmen

Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen. Hervorgerufen wird die Versauerung von großen Mengen Kohlendioxid (CO2), die von der Atmosphäre ins Meerwasser gelangen. Dieses CO2 beeinflusst auch das Nahrungsangebot für die Larven. Wie sich beide Effekte kombiniert auf den Fisch-Nachwuchs auswirken können, haben Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel an Heringslarven untersucht
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Ozeanzirkulation im Winter durch warme Sommer beeinflusst

Sonntag, 25. März 2018, 12:58

Irmingersee

Im Nordatlantik sinken im Winter kalte Wassermassen von der Meeresoberfläche in die Tiefe. Diese sogenannte Konvektion gehört zu den Schlüsselprozessen im System der globalen Ozeanströmungen. Mit Hilfe von Langzeitbeobachtungen konnte ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt einen Einfluss von Frischwasser, das sich im Sommer an der Meeresoberfläche sammelt, auf die Tiefenwasserbildung im Winter nachweisen
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Methangas vor Spitzbergen: der Klimawandel ist unschuldig

Freitag, 2. März 2018, 09:49

Prinz-Karl-Vorland

Seit Jahren werden im Polarmeer vor Spitzbergen Methanquellen am Meeresboden beobachtet. Die Vermutung, dass die Erwärmung des Meerwassers durch den Klimawandel für die Freisetzung des Methans verantwortlich ist, hat sich jetzt als falsch erwiesen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass nacheiszeitliche Landhebungen die wahrscheinlichste Ursache für die Auflösung der Methanhydrate ist
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Die Sauerstoffarmut im Ozean nimmt zu

Mittwoch, 28. Februar 2018, 11:12

Kranzwasserschöpfer

Die Gebiete mit extremer Sauerstoffarmut wachsen sowohl im offenen Ozean als auch in Küstenregionen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Wissenschaftsteam. In der bisher umfangreichsten Studie zu diesem Thema, die in der Fachzeitschrift Science erschienen, zeigen die Autoren auch mögliche Folgen dieser Entwicklung sowie Lösungsansätze auf
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Wissenschaftler entdecken flexible Selbstheilung bei Rippenquallen

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 09:36

Halbierte Rippenquallenlarve

Der Verlust von Körperteilen ist für Menschen fast immer ein unumkehrbarer Eingriff. Viele Tiere dagegen sind nicht nur in der Lage, Wunden zu heilen, sondern sogar ganze Gliedmaßen zu ersetzen. Biologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten jetzt erstmals an der amerikanischen Rippenquallen nachweisen, dass sie je nach Umweltbedingungen zwei ganz unterschiedliche Selbstheilungsprozesse abrufen kann
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Erdkruste: Meerwasser dringt deutlich tiefer ein als vermutet

Freitag, 1. Dezember 2017, 10:18

Hydrothermale Zirkulation

Wie tief kann Meerwasser durch Risse und Spalten in den Meeresboden eindringen? Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat nun mit Hilfe eines neuen Analyseverfahrens herausgefunden, dass das Wasser in Tiefen von mehr als 10 Kilometer unterhalb des Meeresbodens vordringen kann. Dies hat einen stärkeren Kühlungseffekt des heißen Erdmantels zur Folge. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Contributions to Mineralogy and Petrology veröffentlicht
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