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Sea Explorers

Meldungen zum Thema ‘Meeresboden’ (9)

Forscher erwecken 100 Millionen Jahre alte Tiefsee-Mikroben zum Leben

Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:15

Mikroben

Jahrzehntelang haben Wissenschaftler uralte Sedimentproben unter dem Meeresboden gesammelt, um das vergangene Klima, die Plattentektonik und das Ökosystem der Tiefsee besser zu verstehen. In einer neuen Studie, die jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigen Forscher auf, das Mikroben, die aus Sedimenten gesammelt wurden, die bis zu 100 Millionen Jahre alt sind, wieder aufleben und sich vermehren können
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Neue Methode zur Überwachung von CO2-Quellen am Meeresboden

Samstag, 31. August 2019, 09:42

Forschungstaucher

Die Speicherung von Kohlendioxid im Meeresboden gehört zu jenen Maßnahmen, die der Weltklimarat IPCC zur Begrenzung des Klimawandels diskutiert. Bislang gibt es allerdings keine bewährten Methoden, um mögliche CO2-Leckagen unter Wasser auf großen Meeresbodenflächen zu überwachen. Mit Hilfe natürlicher Gasquellen vor Italien haben Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel Modelle entwickelt, die bei der Planung eines Leckage-Monitorings helfen könnten
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Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Mittwoch, 23. August 2017, 07:37

TRAMPER

Am Dienstag, den 22. August ist das Forschungsschiff „Polarstern“ im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis gestartet: Der autonome Unterwasserroboter „TRAMPER“ soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen
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Neue Beweise für riesige Vulkanausbrüche am Meeresboden

Montag, 11. April 2016, 09:22

3-D Darstellung des Mittelatlantischen Rückens

Um die Entstehungsgeschichte der Erdkruste besser zu verstehen, haben Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel eine neue Methode angewandt und damit Lavaflüsse am nördlichen Kolbeinsey Rücken, etwa 500 Kilometer von Island, datiert. Dabei fanden sie Beweise für riesige Vulkaneruptionen in der Tiefsee, die möglicherweise fast die Hälfte der Erdkruste geformt haben
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Wenn Meerwasser im Untergrund verschwindet

Montag, 14. März 2016, 09:08

Ozeanbodenseismometer

Der Meeresboden ist keine undurchlässige Grenzschicht, sondern bietet dem Wasser an vielen Stellen Wege tief in das Gestein des Untergrundes. Dort beeinflusst das Wasser die Zusammensetzung des Gesteins und es sorgt für einen Stoffaustausch zwischen Wasserwelt und Erdkruste beziehungsweise Erdmantel. Einem internationalen Forscherteam ist es jetzt gelungen, die Menge des eindringenden Meerwassers an ehemaligen kontinentalen Bruchzonen genau zu bestimmen
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Erster Einsatz für neuartiges Meeresbodenobservatorium

Samstag, 26. Mai 2012, 12:09

Kaltwasserkorallen

Heute startet das Kieler Forschungsschiff „POSEIDON" vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium „MoLab". Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren
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Neue Schlammvulkane vor Portugal entdeckt

Samstag, 24. März 2012, 08:29

Schwerelot

Viele Prozesse im Meeresboden und in der Erdkruste sind noch nicht verstanden. Wissenschaftler des GEOMAR haben jetzt im Golf von Cadiz Hinweise auf neue Transportwege bei der Entstehung von Schlammvulkanen am Meeresboden gefunden
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Wie gefährlich ist die Kohlendioxid-Speicherung im Meeresboden?

Montag, 23. Mai 2011, 09:46

Messung im Mittelmeer

Unter der Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) startet das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt ECO2. 27 Partnerinstitute aus neun Nationen untersuchen in den kommenden vier Jahren die Umweltauswirkungen der Lagerung von Kohlendioxid (CO2) im Meeresboden. Dazu werden die bereits in der Nordsee und Barentssee existierenden CO2-Speicher und natürliche Quellen am Meeresboden erforscht, um die Sicherheit der Speicher und die Auswirkungen von CO2-Austritten auf die marine Lebewelt zu bewerten
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Neue Einblicke in den Meeresboden

Dienstag, 11. August 2009, 07:53

Drei Wochen lang waren Meeresforscher vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) mit dem Forschungsschiff „Poseidon" vor dem Nil-Delta unterwegs, um Schlammvulkane am Grund des Mittelmeers genau zu untersuchen. Dabei setzten sie erstmals von einem deutschen Forschungsschiff aus eine neue Technik zu Erkundung des Meeresbodens ein: die vollständige 3-D-seismische Vermessung

3D-Vermessung des Schlammvulkans North Alex, Grafik: IFM-GEOMAR

3D-Vermessung des Schlammvulkans North Alex, Grafik: IFM-GEOMAR

Konzentriert arbeiten mehrere Männer mit Schutzhelmen und Schwimmwesten auf dem Achterdeck des Kieler Forschungsschiffes „Poseidon". Sie legen Schwimmer und Scherbretter zurecht, die über Stahltrossen und Kabel miteinander verbunden sind. Was auf den ersten Blick wie das Fanggeschirr eines Fischtrawlers anmutet, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein brandneues System zur Erkundung des Meeresbodens. Das Prinzip: An einem quer zur Fahrtrichtung hinter dem Schiff geschleppten Kabel hängen bis zu 25 parallele Ketten mit Druckaufnehmern, sogenannten Hydrophonen. Während das Schiff genau definierte Positionen abfährt, erzeugt ein Luftpulser unter Wasser Schallwellen. Diese Schallwellen durchqueren das Wasser und gelangen durch den Meeresboden in den Untergrund.
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