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Sea Explorers

Meldungen zum Thema ‘WWF’ (184)

Ölkatastrophe nach Frachterunglück in Norwegen

Freitag, 31. Juli 2009, 17:08

Das Frachtschiff „Full City" mit wahrscheinlich mehr als 1100 Tonnen Schweröl an Bord ist bei Langesund in einem empfindlichen Gebiet auf Grund gelaufen. Der Ölteppich kann zur Katastrophe für die empfindlichen Schären werden. Der WWF Norwegen meldet bereits erste Funde von Schweröl und verölten Vögeln an der Küste

Langesund Küstenlandschaft, © Sebastian Bergmann/WWF

Langesund Küstenlandschaft, © Sebastian Bergmann/WWF

Die „Full City" lief in der Nähe des Vogelschutzgebiets „Lille Såstein" auf, das in dieser Jahreszeit nicht betreten werden darf. „Das kann für die Seevögel in diesem Gebiet tödlich sein", erklärt Stephan Lutter, Experte des WWF Deutschland für Meeresschutzgebiete. Das Schutzgebiet dient als Brutplatz für viele Vogelarten wie Flussseeschwalben, Mittelsäger, Austernfischer und Brandenten. Durch das Unglück sind auch dort angesiedelte Seevögel wie Eiderenten, Silbermöwen und Sturmmöwe bedroht.
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Deutschland für Handelsverbot von bedrohtem Thunfisch

Samstag, 25. Juli 2009, 07:49

Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

Thunfischfang vor der Küste Spaniens, © Jorge BARTOLOME/WWF-Canon

„Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen", sagt Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF. Seit vielen Jahren bemüht sich der WWF intensiv um den Schutz des Mittelmeerthunfisches. „Nur durch ein konsequentes Handelsverbot kann der Wiederaufbau des stark dezimierten Mittelmeer-Bestandes sichergestellt werden", sagt Heike Vesper. „Wir erwarten von der Europäischen Gemeinschaft, dass sie in dieser Frage mit einer Stimme spricht." Deutschland zeige mit seiner Unterstützung, dass es die Förderung einer nachhaltigen Fischerei ernst nehme. Der Antrag zum Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Fürstentum Monaco wird am 17. Oktober erwartet.
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Eingeschleppte Arten auf dem Vormarsch

Dienstag, 14. Juli 2009, 22:26

Invasive Arten verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor

Eingeschleppte Art: Rippenqualle, © Erling Svensen/WWF-Canon

Eingeschleppte Art: Rippenqualle, © Erling Svensen/WWF-Canon

Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosysteme ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den Fremdlingen, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert.
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WWF fordert Verkaufsstopp für „Sushi-Thunfisch"

Freitag, 10. Juli 2009, 18:59

Die Thunfisch-Population im Mittelmeer droht bis 2012 auszusterben. Sushi-Meister sollen auf Roten Thunfisch verzichten!

Thunfisch: Finger weg! © WWF

Thunfisch: Finger weg!
© WWF

Angesichts der dramatischen Lage des Blauflossenthunfischs startet die Umweltschutzorganisation WWF eine europaweite Schutzkampagne. Händler, Restaurants, Verbraucher und – vor allem – Sushi-Meister sollten zumindest solange auf die begehrte Delikatesse verzichten, bis sich die Bestände wieder erholt hätten. Nach WWF-Angaben wird derzeit noch immer viermal mehr Blauflossenthunfisch gefangen, als nachhaltig wäre. Wenn sich an der Fischereipraxis nichts ändere, könnte die fortpflanzungsfähige Population nach WWF-Untersuchungen bis zum Jahr 2012 aus dem Mittelmeer verschwunden sein. In Deutschland sind es vor allem die Sushi-Bars, die den Blauflossenthunfisch (auch Roter Thunfisch genannt) als Delikatesse servieren.
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