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Rubrik: Tauchmedizin

Tipps für die gut ausgestattete Reiseapotheke

Dienstag, 18. Juni 2013, 07:43

„Ob chronisch krank oder rundum gesund: Jeder sollte sich vor dem Start in den Urlaub Gedanken um seine Gesundheit machen", rät die Expertin Marion Kottwitz, zertifizierte Reisemedizinerin und Apothekerin aus Köln

Reiseapotheke

An Bikini, Sonnenmilch und Badehose denken Urlauber ganz von allein. Doch auch das Packen der Reiseapotheke gehört zu den nötigen Vorbereitungen. Damit ist man unterwegs auf der sicheren Seite, Foto: obs/bene-Arzneimittel GmbH/Rainer Holz

„Jetzt vor dem Beginn der Reisesaison führen wir viele intensive Gespräche mit Kunden." Neben den Arzneimitteln, die man zu Hause selbstverständlich griffbereit hat, ist es auch wichtig, für viele Eventualitäten gerüstet zu sein: von Impfungen und Dauermedikation über Allergiepräparate bis hin zu einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Die Fachfrau nennt die wichtigsten Punkte.

Endlich ist es soweit: Der lang ersehnte Urlaub steht vor der Tür. „Damit dieser nicht durch kleinere Blessuren oder Wehwehchen getrübt wird, ist eine gute medizinische Vorbereitung wichtig", erklärt Dr. Kottwitz.

Eine Checkliste mit dem Nötigsten hilft beim Packen:

  • Impfungen: vorab klären, was für das jeweilige Reiseland empfohlen wird
  • Dauermedikationen: in ausreichender Menge im Vorfeld besorgen
  • Allergien: mögliche Auslöser bedenken, die im Urlaubsland vorhanden sein könnten
  • Fieberthermometer, denn die mit der Hand gefühlte Temperatur ist subjektiv, besonders wenn man sich nicht in der gewohnten Umgebungstemperatur aufhält
  • Paracetamol (z.B." ben-u-ron"): Der magenfreundliche Helfer gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber ermöglicht, dank seiner vielfältigen Darreichungs- und Dosierungsformen für jeden Bedarf und für jedes Alter die angemessene Dosierung zu finden. Auf Reisen besonders geeignet, ist ein Direktgranulat, das sich ohne Wasser direkt im Mund löst, etwa „ben-u-ron direkt"
  • abschwellendes Nasenspray, ist besonders im Flugzeug wichtig für den Druckausgleich – nach dem Fliegen hilft es gegen den Schnupfen, den die oftmals zu kalt eingestellte Klimaanlage schnell hervorruft.
  • Durchfallmittel (z.B. „Imodium" oder „Tannacomp"), falls dem Magen-Darm-Trakt im Urlaub zu viel zugemutet wurde
  • Halstabletten, denn die trockene Luft im Flieger und anderen klimatisierten Räumen kann leicht zu Halskratzen führen
  • Kaugummi gegen Reiseübelkeit (z.B. „Superpep")
  • Ohrentropfen für „Wasserratten" (z.B. „Normison"), die so genannten Tauchertropfen kann sonst nur der Apotheker mischen; sie trocknen den äußeren Gehörgang nach dem Baden/Tauchen, beugen Entzündungen vor und unterstützen deren Behandlung
  • Salbe gegen Mückenstiche und Verbrennungen (z.B. „Soventol")

Klingt viel, aber spätestens im Fall der Fälle wird deutlich, wie hilfreich diese kleinen Vorsichtsmaßnahmen sein können, um eine möglichst unbeschwerte Urlaubszeit zu genießen.

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