TauchJournal - abtauchen im netz
RSS-Feed TauchJournal aud Facebook
» News » Tauchmedizin » Vor dem Tauchurlaub die Zähne checken lassen

Rubrik: Tauchmedizin

Vor dem Tauchurlaub die Zähne checken lassen

Dienstag, 20. Juli 2010, 08:03

Was Zähne und Uhren eint: Nicht alle Uhren sind wasserdicht – bei Zähnen ist es genauso. Kommt Druckluft unter ein Uhrglas, findet sie eventuell den Ausgang nicht mehr und das Uhrglas springt. Denn: Gemäß dem Boyle-Mariottschen Gesetz dehnt sich komprimierte Luft beim Auftauchen wieder aus

Zähne untersuchen lassen

Vor dem Tauchurlaub checken lassen: die Zähne, Foto: © Jessica Schindler – Fotolia.com

Hohlräume bei Kronen oder Füllungen können Zähne zerbersten lassen
Bei kariösen Zähnen oder „alten" Kronen können sich Hohlräume gebildet haben, die wie beim Uhrglas nur einen winzigen Spalt Verbindung nach außen oder mundwärts haben. Gelangt hier Druckluft beim Tauchen hinein, kann der Ausdehnungsvorgang beim Auftauchen zum Zerbersten des Zahns führen.

Panikaufstiege durch überraschende Zahnschmerzen vermeiden
Daher ist vor dem Tauchurlaub neben der tauchmedizinischen Untersuchung ein vorbeugender Zahnarztbesuch sinnvoll, rät Dr. med. Claudia Haizmann, Fachärztin für Tauchmedizin am Druckkammerzentrum Freiburg, allen Tauchsportlern „Es geht darum, möglichst jede Störung eines Tauchgangs von vornherein zu vermeiden. Überraschende, heftige Zahnschmerzen könnten einen Taucher zu einem ‚Panikaufstieg" mit eventuell schweren gesundheitlichen Folgen veranlassen."

Sorgfältige ärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist ratsam
Das Druckkammerzentrum Freiburg, Zentrum für Hyperbarmedizin, bietet sorgfältige und umfassende Tauchtauglichkeitsuntersuchungen für Sport- und Berufstaucher. Infos: www.www.hbo2.de.

Schlagwörter: ,

Kurzlink:


TauchJournal-News per Mail abonnieren

RSS-Feed abonnieren RSS-Feed

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ANZEIGE Mares

Wie in der Tiefsee ein Filter für Treibhausgas entsteht

Dienstag, 16. Oktober 2018, 10:36

In einem Langzeitversuch ist es Bremer Meeresforschern erstmalig gelungen, die Besiedelung eines Schlammvulkans in der Tiefsee nach einem Ausbruch zu beobachten. Nur langsam entwickelt sich reichhaltiges Leben rund um den Krater. Die ersten Siedler sind kleinste Lebewesen, die Methan, das aus dem Vulkan strömt, fressen. So sorgen sie dafür, dass dieses klimaschädliche Gas nicht in die Atmosphäre gelangt. Nach und nach gesellen sich weitere Mikroben und schließlich höhere Tiere dazu...

... mehr »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.